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August 2005

Radiologe ist Mitglied bei GenoGyn | Wechsel bei Arbeitssicherheit nach ASiG | Knochendichtemessung in Apotheken | Naturwissenschaft und Management

Radiologe ist Mitglied bei GenoGyn!

Der ausgewiesene Fachmann und berufspolitisch weit über die Grenzen des Rheinlandes hinaus bekannte Radiologe Joachim M. Ripplinger aus Köln ist Mitglied der GenoGyn Rheinland geworden. Mit seinem Sachverstand will er die Task force "Mammographie-Screening" des Vorstandes unterstützen.

Zur Erinnerung: Das vorgesehene Mammographie-Screening läßt das Fachgebiet der Gynäkologie unverständlicherweise völlig außen vor; in den Richtlinien wird nicht einmal der Name der Fachgruppe erwähnt.

Der bei einem Treffen einer Vorstandsabordnung der GenoGyn Rheinland mit der KVNo-Spitze vorgeschlagene Kompromiss, sowohl eine besondere Beratungs- und Motivationsgebühr zum Mammographie-Screening (ähnlich wie zur Vorsorge-Koloskopie) wie auch eine Befundmitteilungspflicht an den Arzt des Vertrauens einzuführen, wurde zwar wohlwollend aufgenommen, später jedoch leider nach Berlin "entsorgt".

Die Task force "Mammographie-Screening" mit Ripplinger will für die Frauenärztinnen und Frauenärzte Möglichkeiten des Widerstandes ausloten, um die Einbeziehung unseres Fachgebietes in irgendeiner Weise doch noch zu erzwingen. Die Chancen hierfür sind nicht schlecht: Denn um ein Screening erfolgreich durchzuführen, schreiben die Richtlinien eine Mindestteilnahmequote von 70% aller anspruchsberechtigten Frauen vor.

Es dürfte mehr als zweifelhaft sein, daß eine solche Beteiligung ohne die aktive Mithilfe seitens der niedergelassenen Gynäkologen und Radiologen möglich ist.


Wechsel bei Arbeitssicherheit nach ASiG!

GenoGyn Rheinland hat aus guten Gründen den Anbieter für die Betreuung nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) und der Unfallverhütungsvorschrift BGV A2 "Sicherheitsfachkräfte und Betriebsärzte" der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege gewechselt.

Ab sofort steht den GenoGyn-Mitgliedern ein Rahmenvertrag mit der HDS Arbeitsschutz GmbH aus Neuss zur Verfügung, der die sicherheitstechnische und betriebsmedizinische Betreuung qualitativ höchstwertig zu günstigen Konditionen ermöglicht.

Durch bundesweite Aktivitäten kann das Unternehmen eine Betreuung in allen Regionen Deutschlands gewährleisten. Weitere Informationen:

ASiG


Knochendichtemessung in Apotheken!

Inzwischen wurden wieder einige Apotheken, die die Knochendichtemessung anbieten und mit "Osteoporose-Früherkennung" und mit "Osteoporose-Messtage" werben, von unseren Mitgliedern gemeldet. Sie alle erhielten das Abmahnschreiben der GenoGyn Rheinland:

Wem diesbezüglich eine weitere Apotheke auffällt, der möge sich bitte melden:

geschaeftsstelle@genogyn-rheinland.de


Naturwissenschaft und Management!

Ein Mann in einem Heißluftballon hat die Orientierung verloren. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft:

"Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen; und ich weiß nicht wo ich bin."

Die Frau am Boden antwortet:

"Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 49. Grad, 28 Minuten und 11 Sekunden nördlicher Breite und 8. Grad, 28 Minuten und 58 Sekunden östlicher Länge."

"Sie müssen Ingenieurin sein", sagt der Ballonfahrer.

"Bin ich", antwortet die Frau, "woher wissen Sie das?"

"Nun", sagt der Ballonfahrer, "alles was sie mir sagten ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, daß ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt, waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert."

Die Frau antwortet:

"Sie müssen im Management tätig sein."

"Ja," antwortet der Ballonfahrer, "aber woher wissen Sie das?"

"Nun," sagt die Frau, "Sie wissen weder, wo Sie sind noch wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, daß sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, daß Sie nun in der gleichen Lage sind, wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise bin ich jetzt irgendwie schuld!"

Könnte die Frau den Herrn Dr. Köhler meinen?


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