... Partnerschaft der Erfolgreichen!

Funktionsnavigation
Hauptavigation

Januar 2006

Proteste in Deutschland gewinnen an Fahrt | Fahrzeugbeschaffung über PROCARE | Desinfektion von US-Vaginalsonden | Weiter Sehen! - Das Hilfsprojekt in Afrika | RWGV-Prüfung erfolgreich | Radiologische "Fachkräfte"

Proteste in Deutschland gewinnen an Fahrt!

Mit dem von der Freien Ärzteschaft e.V. initiierten Nationalen Protesttag am 9.11.2005 in Köln mit rund 4.000 Teilnehmern zündete der Funke. Nicht nur die folgende Aktion "Dienst nach Vorschrift - Mittwochs ist die Praxis zu!" findet unter den Niedergelassenen in ganz Deutschland immer mehr Anhänger. In manchen Gebieten wird auch an anderen Tagen und sogar wochenweise "gestreikt". Inzwischen waren am 14.12.2005 in Stuttgart bei einer weiteren Protestveranstaltung rund 5.000 Teilnehmer. Die nächsten Aktionen:

"Deutschlands niedergelassene Ärzte schreiben nach Berlin!"

Ab dem 1. Januar wird von allen maßgeblichen Verbänden dazu aufgerufen, in den nächsten Tagen und Wochen eine möglichst große Anzahl von Briefen und E-Mails an die Regierung, an die Parteien und an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages zu schicken. Gleichzeitig sollten wir auch möglichst viele unserer Patienten dazu motivieren, mit einer Aktion "Deutschlands Patienten schreiben nach Berlin!" die Protestaktionen zu unterstützen. Es gibt dafür einmal einen Vordruck für einen Brief an die Bundeskanzlerin. Zusätzlich können die Patienten sich in Protestlisten eintragen, die dann - gesammelt - an die Freie Ärzteschaft geschickt werden sollen. Alle Vordrucke werden zur Verfügung gestellt und können beliebig oft kopiert werden.

18.1.2006 - "Tag der Ärzte in Berlin"

Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir eine Macht" werden am 18. Januar die freien Verbände und die großen Fachverbände in Berlin gegen den drohenden Kollaps des deutschen Gesundheitswesens demonstrieren. Ziel ist es, die bundesweit laufenden Proteste gegen die existenzbedrohenden Entwicklungen sowohl in der ambulanten Versorgung als auch im Krankenhaus zu bündeln und damit ein unmißverständliches Signal an die Politik zu senden. Der Vorstand der GenoGyn Rheinland wird fast vollzählig nach Berlin fahren und ruft alle Mitglieder ebenfalls zur Teilnahme auf.

7.2.2006 - "Gesundheitssystem am Abgrund"

Unter diesem Motto lädt GenoGyn Rheinland am 7. Februar nicht nur ihre 517 Mitglieder sondern alle niedergelassenen Frauenärztinnen und Frauenärzte, außerdem alle Hausärzte und alle Ärzte sämtlicher Fachgruppen und Fachverbände in die Aula der Universität zu Köln ein. Gastredner Prof. Dr. B. Raffelhüschen wird sich vor allem mit dem Thema "Kostenerstattung" beschäftigen und den Teilnehmern theoretische aber auch wichtige praktische Hinweise geben.

8.2.2006 - Großveranstaltung in Essen

Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung liegen noch nicht vor.

Adressen für Berlin-Briefe (PDF, 44 KB)
Ärztebriefe nach Berlin (PDF, 36 KB)
E-Mails nach Berlin (Word, 113 KB)
Patienteninformation für Berlin-Briefe (PDF, 42 KB)
Patientenbriefe nach Berlin (PDF, 33 KB)
Protestlisten für Berlin (PDF, 21 KB)
Raffelhüschen am 7.2.2006 in Köln (PDF, 78 KB)


Fahrzeugbeschaffung über PROCARE!

Durch ein Rahmenabkommen mit den maßgeblichen Fahrzeugherstellern kann der neue Kooperationspartner der GenoGyn Rheinland PROCARE, Mönchengladbach, Fahrzeuge mit sehr interessanten Nachlässen anbieten. Es handelt sich bei den angebotenen Fahrzeugen selbstverständlich um Neufahrzeuge, nicht um Re-Importe und auch nicht um Tageszulassungen. Außerdem sind durch das Rahmenabkommen Sonderkonditionen für Leasing oder eine Finanzierung ohne Anzahlung möglich.

Benötigt werden nur die KV-Vertragsnummer und eine GenoGyn-Mitgliedschaft.

PROCARE


Desinfektion von US-Vaginalsonden!

In einem Schriftwechsel zwischen dem GenoGyn-Mitglied Dr. A. Maucher aus Hürth und Prof. Dr. F. Daschner (Freiburg) wurde die Desinfektion von Ultraschall-Vaginalsonden thematisiert. Da die neuerliche Einstufung der Sonden als "Endoskope der Risikoklasse II" eine 10-minütliche Flüssigkeitsdesinfektion verlangt, schreibt Maucher sinngemäß und richtigerweise, daß so eine unsinnige Vorschrift nur einem "Theoretiker" hätte einfallen können.

Denn, so fragt er zu Recht, "... worin besteht im Kontaminationsrisiko der Unterschied zwischen einer Vaginalsonde mit übergestreiftem Kondom und den Untersuchungshandschuhen des Arztes?"

Kommentar: Bürokratenunsinn der Klasse II . - Grundschule natürlich!


Weiter Sehen! - Das Hilfsprojekt in Afrika!

Eine erste Lieferung von Sachspenden für die gynäkologische Abteilung des St. Anthony's Hospital in Dzodze (Volta-Region in Ghana) ist wohlbehalten mit einem Container-Transport angekommen. Zu der Lieferung gehörten Untersuchungsstühle, Untersuchungslampen, zahlreiche Hegar-Stifte, Küretten, Specula und vieles andere mehr.

Von einzelnen GenoGyn-Mitgliedern wurden im Jahre 2005 insgesamt 1.170,00 EUR gespendet, zum Geburtstag eines GenoGyn-Mitgliedes erhielt das Hilfsprojekt zusätzlich 470,00 EUR an Spenden, und zum Tode des Begründers und langjährigen Vorsitzenden der GenoGyn Baden-Württemberg, des Frauenarztes Dr. Hans-Bernd Wiesener aus Stuttgart, gingen inzwischen weitere 1.435,00 EUR an Geldspenden ein.

Im Rahmen der Partnerschaft der GenoGyn Rheinland mit dem St. Anthony's Hospital in Dzodze werden durch Geld- und Sachspenden die fachärztlichen Bedingungen in diesem Krankenhaus verbessert. Mit einem sog. Top-up soll das Gehalt des örtlichen Gynäkologen aufgebessert und er damit zum Bleiben in dieser abgelegenen und armen Region bewogen werden. Auch Kurzeinsätze deutscher Gynäkologen sind willkommen.

Weiter Sehen!
africa action / Deutschland e.V.


RWGV-Prüfung erfolgreich!

Der Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsverband RWGV hat die gesetzliche Prüfung der GenoGyn Rheinland für den Zeitraum vom 1.1.2003 bis zum 17.8.2005 abgeschlossen.

Über das Ergebnis der Prüfung berichtet der RWGV u.a.:


Radiologische "Fachkräfte"!

Nach einer Mitteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom 25.11.2005 können beim Mammographie-Screening, um "Versorgungsengpässe zu vermeiden", zukünftig auch Arzthelferinnen und Arzthelfer ohne Fachkunde im Strahlenschutz die Mammographie-Aufnahmen erstellen ...

Das ist "KBV-Qualität". Vorschlag: Einsatz von ABM- oder von 1-Euro-Kräften. Einfach Kittel überziehen und dann ran an die Brust.


Denken Sie immer daran:

GenoGyn Rheinland blickt in die Zukunft und ist die
Partnerschaft der Erfolgreichen!

nach obenCopyright © 1999-2012 GenoGyn Rheinland e.G.