Ziele der GenoGyn - Den Menschen zuliebe ("Positionspapier 2015")
A. GenoGyn fordert ein gesundes Gesundheitssystem!
- GenoGyn fordert ein Solidarisches Gesundheitssystem.
- GenoGyn fordert ein kostensparendes Gesundheitssystem.
- GenoGyn fordert einen nachhaltigen Bürokratieabbau bei Krankenkassen, der KBV und bei den Kassenärztlichen Vereinigungen.
- GenoGyn fordert eine strikte Kontrolle der Verwaltungskosten bei Krankenkassen, der KBV und bei den Kassenärztlichen Vereinigungen.
- GenoGyn fordert die Beibehaltung der wohnortnahen fachärztlichen Versorgung.
- GenoGyn fordert die Beibehaltung der freien Arztwahl.
- GenoGyn fordert einer bundeseinheitliche Honorierung der ärztlichen Tätigkeit.
- GenoGyn fordert eine EU-einheitliche Honorierung der ärztlichen Tätigkeit.
- GenoGyn fordert eine leistungsgerechte Honorierung der ärztlichen Tätigkeit.
- GenoGyn fordert ein Ende der Budgetierung und Rationierung ärztlicher Leistungen.
- GenoGyn fordert das Ende der Benachteiligung von Einzelpraxen.
- GenoGyn fordert eine Stärkung der Eigenverantwortung bei den Patienten.
- GenoGyn fordert den Erhalt der Schweigepflicht und des Datenschutzes.
- GenoGyn fordert bei der Telematik eine strikte Trennung der medizinischen Daten von den administrativen Daten.
- GenoGyn fordert eine der Leistung, dem Können und der Verantwortung entsprechende Wertschätzung der ärztlichen Arbeit.
- GenoGyn fordert eine gerechte und zukunftsfeste Planung zur Erhaltung einer hochqualifizierten ambulanten Medizin.
B. GenoGyn fordert eine praktikable, EU-konforme Kostenerstattung!
- Die Kostenerstattung führt zu einem nachhaltigen Bürokratieabbau bei den Kassenärztlichen Vereinigungen.
- Die Kostenerstattung führt zu einer bundeseinheitlichen Vergütung.
- Durch die Kostenerstattung erhalten die Ärzte für ihre Leistungen feste Preise.
- Die Kostenerstattung ermöglicht eine leistungsgerechte Honorierung der Ärzte.
- Durch die Kostenerstattung wird der Arztberuf wieder attraktiv.
- Durch die Kostenerstattung wird der Ärztemangel gestoppt.
- Durch die Kostenerstattung wird die Behandlungsfrequenz reduziert.
- Durch die Kostenerstattung erhalten die Ärzte mehr Zeit für ihre Patienten.
- Durch die Kostenerstattung vermindern sich die Behandlungskosten.
- Durch die Kostenerstattung bleibt das Morbiditätsrisiko bei den Krankenkasssen.
- Durch die Kostenerstattung erhält der Patient Einblick in das Leistungsgeschehen.
- Die Kostenerstattung fördert einen fairen Wettbewerb unter den Krankenkassen und bei den Ärzten.
- Die Kostenerstattung stärkt die Eigenverantwortung bei den Patienten.
- Die Kostenerstattung zeigt die Transparenz und Wirtschaftlichkeit der abgerechneten ärztlichen Leistungen.
- Die Kostenerstattung macht Wirtschaftlichkeits- und Plausibilitätsprüfungen überflüssig.
C. GenoGyn fordert den Ausbau der Prävention!
- GenoGyn fordert das Grundrecht auf gesundes Leben.
- GenoGyn fordert die Lebensmittelkennzeichnung nach dem "Ampelsystem".
Hintergrund: Lebensmittel werden nach den Kriterien der Ampelkennzeichnung bewertet. Rot bedeutet, hier ist viel von einem Inhaltsstoff drin, von dem man besser weniger zu sich nehmen sollte. Gelb bedeutet der Inhaltsstoff ist nicht übermäßig, aber auch nicht in geringer Menge enthalten und man sollte versuchen bei diesem Inhaltsstoffen auch mal öfter im grünen Bereich zu sein. Grün ist dann natürlich das beste Signal. Wenn Grün angezeigt wird, dann ist wenig von dem Inhaltsstoff enthalten. Je mehr grün eine Ampel anzeigt, desto gesünder ist das Produkt.
- GenoGyn fordert einen Versicherungsrisikozuschlag bei Übergewicht.
Hintergrund: Für Adipöse gilt ein mehr als dreifach höheres Risiko als Normalgewichtige erkranken an: Diabetes mellitus Typ 2, Gallenblasenerkrankungen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Atembeschwerden, Schlafapnoe. Zwei bis drei mal häufiger als bei Normalgewicht treten auf: koronare Herzkrankheiten, Arthrose, Gicht. Adipöse haben auch ein erhöhtes Risiko (bis 2 mal häufiger) für: bestimmte Krebserkrankungen (Gebärmutter-, Brust-, Prostata- und Gallenblasenkrebs), Sexualhormonstörungen und Rückenschmerzen.
- GenoGyn fordert einen Versicherungsrisikozuschlag bei Rauchern und eine drastische Erhöhung der Tabak-Steuer - z.B. sollte eine Schachtel Zigaretten mindestens 10 Euro kosten.
Hintergrund: Jährlich sterben mehr als 110.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.
- GenoGyn fordert einen Versicherungsrisikozuschlag bei Alkoholikern und eine drastische Erhöhung der Alkohol-Steuer. Ähnlich wie bei Tabakwaren sollte jedes Etikett mit einem Warnhinweis versehen sein.
Hintergrund: Jährlich sterben mehr als 70.000 Menschen an den Folgen des Alkoholkonsums.
- GenoGyn fordert auch von gesetzlich Versicherten eine Zusatzversicherung bei Risikosportarten.
Hintergrund: Risikosportarten sind sportliche Tätigkeiten, die beispielsweise durch nicht kontrollierbare Naturgewalten eine generelle Verletzungs- und Todesfallgefahr beinhalten. Dazu gehören u.a. Bergsteigen, Fallschirmspringen, Skifahren und Canyoning.
- GenoGyn fordert auch bei gesetzlich Versicherten eine Zusatzversicherung bei Extremsportarten.
Hintergrund: Verletzungs- und Todesfallgefahr. Beispiele für Extremsportarten sind Acro-Paragliding, Base-Jumping, Klippenspringen, Free-Solo-Klettern, Apnoetauchen, Wildwasserkajak oder Wildwasserschwimmen.
- GenoGyn fordert eine eine kräftige Steuer auf Sonnenbänke.
Hintergrund: ca. 140.000 Deutsche pro Jahr erkranken neu an Hautkrebs. Die Gesamtzahl der Betroffenen liegt bei etwa 500.000 Patienten. Experten sind sich einig, dass es für diese besorgniserregende Entwicklung zwei Ursachen gibt: Einerseits verbringen die Menschen immer mehr Zeit in der Sonne. Andererseits werden Solarien immer populärer. Mittlerweile gibt es etwa 12.000 Sonnenstudios und 90.000 Geräte im Land.
- GenoGyn fordert für die Menschen einen verbesserten Lärmschutz. Zum Beispiel gehören Rennmotorräder auf den Nürburgring und nicht auf normale Strassen.
Hintergrund: Lärmschutz ist notwendig, da Lärm zu vielfältigen Gesundheitsgefahren führt, u. a.: Schädigung des Ohrs und Gehörs, Schädigung des Immunsystems,Schädigung des Herz-Kreislauf-Systems oder Stress.
- GenoGyn fordert einen Versicherungsrisikozuschlag bei Tätowierung und Piercing.
Hintergrund: Tätowieren birgt die Gefahr einer Infektion mit AIDS, Hepatitis B und C und Tetanus. Es gibt Berichte, nach denen noch Jahre später Tuberkulose und Syphilis aufgetreten sind, die durch den Kontakt mit Urin und Speichel während des Tätowiervorgangs hervorgerufen wurden. Bis ein Jahr nach dem Tätowieren kann kein Blut gespendet werden. Menschen mit Diabetes, Infektionskrankheiten, Bluterkrankheit und Bluterneigungskrankheit und Menschen, die eine Thrombosebehandlung erhalten, sollten nach Möglichkeit kein Tattoo oder Body Piercing durchführen lassen. Zwar sind die Gesundheitsrisiken nicht bei allen Menschen mit diesen Erkrankungen gleich, aber allgemein doch sehr viel höher, als bei gesunden Menschen. Bei Geschlechtskrankheiten sollte kein Intimschmuck gesetzt werden.
- GenoGyn fordert bei Übergewichtigen eine deutliche Gewichtsreduktion vor Hüft- und Kniegelenksoperationen.
- GenoGyn fordert bei Übergewichtigen eine deutliche Gewichtsreduktion vor Bypass-Operationen.
- GenoGyn fordert bei Rauchern den Nachweis einer Beendigung des Nikotinabusus vor Bypass-Operationen.
- GenoGyn fordert eine Intensivierung des Schulsports.
Copyright © 1999-2012 GenoGyn Rheinland e.G.