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Oktober 2006

Die Zukunft der Gynäkologie: Prävention! | Dringend Geräte für Ghana gesucht! | Schmitz u. Söhne mit Verbesserungen! | Ertragsprognose 2007!

Die Zukunft der Gynäkologie: Prävention!

"Es ist eine neue Welt - gewöhnen Sie sich daran!" (Wen Jiabao)

Dieser Ratschlag, den der chinesische Ministerpräsident unserer verehrten Frau Bundeskanzlerin unlängst und relativ humorlos ins Stammbuch schrieb, ist sicher ein guter, gilt aber nicht nur für die Republik insgesamt sondern gleichermaßen unter anderem auch für die niedergelassene Ärzteschaft - und hier ganz speziell für das Fachgebiet der Gynäkologie.

Auch wenn keine niedergelassene Frauenärztin und kein niedergelassener Frauenarzt es gerne hört: Die Bereiche Endokrinologie, Schwangerschaftsbetreuung, Mammadiagnostik und Onkologie werden als Eckpfeiler der gynäkologischen Allgemeinpraxis über kurz oder lang wegbrechen - diese Bereiche werden weitgehend von anderen übernommen. Egal ob wir das wollen oder nicht. Auch nicht plötzlich und mit lautem Getöse sondern eher schleichend Und das Schlimme daran ist: Das ist keine banale Schwarzmalerei sondern bereits knallharte Realität. Das heißt jedoch auch, daß viele gynäkologische Allgemeinpraxen in Zukunft mehr noch als wie bisher um ihr wirtschaftliches Überleben werden kämpfen müssen.

Welche Weichen kann eine gynäkologische Allgemeinpraxis jetzt aber noch umstellen, um dieser Bedrohung wirkungsvoll zu begegnen?

Es gibt in der Tat nur eine einzige Möglichkeit, um die Existenz der gynäkologischen Allgemeinpraxis zu sichern; bestimmt ist das nicht die, alten Zeiten hinterherzujammern oder die Realitäten einfach zu ignorieren. Stattdessen sollten wir uns ab sofort offensiv auf den Kernbereich der Gynäkologie besinnen und diesen Kernbereich mit Wissen und Kompetenz ausbauen. Gemeint ist der Bereich der Prävention.

Folgerichtig bietet der GenoGyn-Dachverband (1. Vors.: Dr. Jürgen Klinghammer) am 17./18.11.2006 einen Kongreß an, der sich ausschließlich mit der Prävention beschäftigt. Hochkarätige Referenten werden an diesen 1 1/2 Tagen aufzeigen, daß die Prävention weit über den Bereich der klassischen "Vorsorge" hinausgeht und von den Patientinnen gerne angenommen wird.

Die Pilotveranstaltung am 17./18.11.2006 findet in Köln statt.

Präventionskongreß (PDF, 31 KB)


Dringend Geräte für Ghana gesucht!

Im Rahmen des Hilfsprojektes "Weiter Sehen!" der GenoGyn Rheinland werden für das St. Anthony's Hospital in Dzodze (Volta-Region in Ghana) dringend Cardiotokographen und Frühgeburteninkubatoren gesucht. Außerdem würde sich das Labor über ein Photometer, eine Hämatokrit-Zentrifuge, einen Brutschrank für Kreuzproben und über automatische Pipetten freuen.

Wer kann helfen? Wer kann gut erhaltene, funktionstüchtige Geräte abgeben?

Für November ist wieder ein Container-Transport nach Ghana geplant. Eingepackt sind schon zwei Ultraschallgeräte und einige Kästen mit Hegar-Stiften, Küretten und Specula.

Weiter Sehen!
africa action / Deutschland e.V.


Schmitz u. Söhne mit Verbesserungen!

Mit zusätzlichen Leistungen und Funktionen hat der GenoGyn-Kooperationspartner Schmitz u. Söhne GmbH & Co. KG aktuelle Modelle des gynäkologischen Untersuchungsstuhls "medi-matic" ausgestattet. Vor allem konnte durch verschiedene Veränderungen die Verfahrzeit der Modelle 725 und 755 um 50 Prozent reduziert werden, was eine große Verkürzung der Behandlungszeit bedeutet.

Außerdem bietet der Hersteller weiteres Zubehör an - attraktiv und komfortabel sowohl für den Untersucher wie auch für die Patientin:

Schmitz u. Söhne


Ertragsprognose 2007!

Im "Branchen special" 8/2006 des Bundesverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) wurde für die Berufsgruppe "Ärzte" folgendes Branchen-Rating veröffentlicht:

Umsatzentwicklung 2006 gewachsen
Umsatzprognose 2007 wachsen
Konjunkturabhängigkeit gering
Konkurrenzintensität durchschnittlich
Ertragslage 2006 ausreichend
Ertragsprognose 2007 ausreichend

Ergänzend erläutert der BVR:

"Die Eckpunkte der neuen Gesundheitsreform werden sich größtenteils in diesem Jahr noch nicht auswirken. Solange die Details noch nicht vorliegen, sollten die Ärzte ihre Praxis insbesondere auf Wirtschaftlichkeitspotentiale im finanzwirtschaftlichen Bereich hin analysieren."


Denken Sie immer daran:

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