Fit for Future? - Die Uhr tickt! | Von Tripke jetzt auch MINDRAY! | Neue Mitglieder! | Hurra, jetzt ist auch die Zeit-Plausi da! | Arztfreie Woche vom 19. bis zum 23. März! | Kardiovaskuläres Risikomanagement!
Bei einem Vorstandstreffen von GenoGyn Rheinland mit dem Bund der Urologen konnten in Hinblick auf die zukünftige Gesetzeslage bereits verschiedene Möglichkeiten einer engeren Kooperation zwischen den zwei "benachbarten" Fachgruppen abgesprochen werden. Auf der Basis des Paragrafen 140a alternativ des Paragrafen 73c SGB V und im Wettbewerb um eine bessere Versorgungsqualität ist unter anderem ein Integrationsvertrag in Vorbereitung, der nach dem 1.4.2007 - bürokratiearm, effektiv und finanziell attraktiv - für alle Beteiligten eine sehr interessante Perspektive bieten dürfte.
GenoGyn Rheinland wird - das ist versprochen, sofern das Konzept "Fit for Future" von der überwiegenden Mehrheit der 563 Mitgliedern angenommen wird - sich auch oder erst recht unter den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Sicherung der niedergelassenen Arztpraxen, nicht gegen die sondern neben den KV'en, einsetzen. Dabei ist ein Schulterschluß mit anderen Fachgruppen nicht Bedingung aber in Bereichen, wo Schnittstellen vorhanden sind, gewiß hilfreich.
Der Kooperationspartner der GenoGyn Rheinland Tripke Medizintechnik GmbH aus Bergkamen bietet inzwischen nicht nur SIEMENS-Ultraschallgeräte sondern auch MINDRAY-Sonographiesysteme an. MINDRAY ist ein Hersteller aus China, dessen Geräte in Fachkreisen als extrem leistungsfähig, als absolut zuverlässig und als außerordentlich preisgünstig bekannt sind.
GenoGyn-Mitglieder erhalten zudem besonders attraktive Preise und Leasing-Angebote mit besonders günstigen Konditionen. Eine 24 Monate-Garantie mit 24 Stunden-Service ist bei Tripke Medizintechnik GmbH ohnehin selbstverständlich.
Jeder weiß es und versteht es auch: "Gemäß §106a, Abs. 2 SGB V sind die Vertragspartner der Bundesmantelverträge verpflichtet, insbesondere den Umfang der je Tag abgerechneten Leistungen im Hinblick auf den damit verbundenen Zeitaufwand zu prüfen. Eine Auffälligkeit besteht dann, wenn die auf der Grundlage der Prüfzeiten ermittelte arbeitstägliche Zeit an mindestens 3 Tagen im Quartal mehr als 12 Stunden oder im Quartalsprofil mehr als 780 Stunden beträgt."
Wahrhaftig ein Bürokraten-Eldorado! - Genial von dem, der den Quatsch erfunden hat, und elefantös für diejenigen, die mit dem Quatsch auf Jahre hinaus ihrer gewiß gutbezahlten Beschäftigung nachgehen können.
Aber was kann man oder soll man tun, wenn man diesbezüglich von der KV, "Abteilung Plausibilitätsprüfung", ein Schreiben mit der Bitte um Stellungnahme erhält? Selbstverständlich muß dann eine solche Stellungnahme abgegeben werden. Ein Beispiel, wie sie vielleicht aussehen könnte, kann von Mitgliedern der GenoGyn Rheinland bei der Geschäftsstelle telefonisch angefordert werden - Telefon: 0221 - 94 05 05 390.
Ganz wichtig dabei ist die Bitte an die KV um eine Erklärung, die "argumentativ gestattet, die Terminvergabe für Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherungen aufgrund der Plausibilitätsprüfung in Zukunft nicht mehr zeitnah zu planen sondern auf Wochen und Monate hinauszuzögern". Wichtig ist zudem die Ankündigung, "daß eine solche KV-Erklärung in der Öffentlichkeit und mit den ortsansässigen politischen Mandatsträgern erörtert werden wird".
Eine andere Frage bleibt, ob man in Zukunft zum Beispiel den Vaginalultraschall tatsächlich - wie vorgeschrieben - 7 Minuten lang durchführt, wohl wissend, daß man es anschließend eventuell mit dem Staatsanwalt zu tun bekommt, und schließlich die Frage, wie ein möglicher Sanktionskatalog seitens der KV aussehen könnte. Klar, das "Kollegiale Gespräch" ist immer an erster Stelle. Aber dann? - Honorarabzug? Alkoholentzug? Hartz-IV-Bezug? Bettenüberzug? Strafvollzug?
Die Freie Ärzteschaft und andere Verbände, darunter selbstverständlich auch der Vorstand der GenoGyn Rheinland, rufen dazu auf, in der vorletzten Märzwoche noch einmal örtliche Aktionen durchzuführen, an diesen Tagen keine Termine zu vergeben und nach lokaler Absprache möglichst alle Praxen eine Woche lang geschlossen zu halten. Die Gesundheitsreform wird dann zwar bereits beschlossen sein, aber unsere Forderungen werden sich nicht erfüllt haben. Für den Erhalt unserer Praxen und für die Wiedererlangung der Würde des freien Arztberufes muß der Protest fortgesetzt werden.
Am Freitag, dem 23. März 2007, bietet GenoGyn Rheinland in Zusammenarbeit mit den Firmen JENAPHARM und SONORING eine Fortbildungsveranstaltung zum Präventions- und IGeL-Thema "Kardiovaskuläres Risikomanagement in der Gynäkologie" an.
Herr Prof. Dr. med. A. Heufelder aus München, der Präsident der Deutschen Präventionsgesellschaft, wird erläutern, welche Bedeutung der Intima-Media-Dicke der Arteria Carotis bei der Bewertung des individuellen KHK-Risikos zukommt und die Messung per Ultraschall demonstrieren. Anschließend ist Gelegenheit, die IMD-Messung in kleinen Gruppen an verschiedenen gängigen Ultraschallgeräten zu üben.
KHK-Risiko am 23.3.2007
Denken Sie immer daran:
GenoGyn Rheinland blickt in die Zukunft und ist die
Partnerschaft der Erfolgreichen!