GenoGyn Rheinland - über 11 Jahre der Zeit voraus! | Zusatzveranstaltung zum GynEBM 2008! | AOK - nur dreist oder auch unverschämt? | Abschied mit Stil!
Mit einem aktiven Vorstand, mit einem erfahrenen Aufsichtsrat und schließlich mit 476 Mitgliedern geht GenoGyn Rheinland glänzend aufgestellt in das Jahr 2008. Letztere sind nicht nur einfach 476 Mitglieder, sondern es sind 476 verlässliche Partner. Sie alle wollen gemeinsam das erreichen, wovon schon vor über 11 Jahren die Protagonisten und Visionäre der GenoGyn träumten, nämlich nicht nur durch einen gemeinsamen Einkauf Kosten in zum Teil erheblichem Umfang zu sparen, sondern auch davon, eines Tages den Krankenkassen als geschlossene Einheit gegenübertreten zu können - um mit ihnen über Verträge zwecks höherer Einnahmen zu verhandeln. Diese Zeit ist jetzt gekommen, und das Ziel wird im Jahre 2008 sehr konkret.
Ganz besonders froh ist der Vorstand darüber, daß unter den 476 Mitgliedern drei Chefärzte von großen Kliniken sind und 16 "Seniorpartner". Sie alle unterstützen mit ihrer Mitgliedschaft die Arbeit des Vorstandes und zeigen Solidarität mit den Niedergelassenen.
Ende dieses Jahres werden allerdings auch einige Kolleginnen und Kollegen die GenoGyn verlassen. Das ist zwar nicht schön, aber durch die diesjährige Umstrukturierung ("Fit for Future") konnte in der Mitgliederdatei einiges aufgearbeitet und schließlich positiv korrigiert werden. Unter anderem mußte leider festgestellt werden, daß vier Mitglieder inzwischen verstorben und drei Mitglieder verschollen sind. Und was die anderen angeht, da muß man, vor allem bei den zuweisungsabhängigen Kollegen, aber auch bei den Leuten, die als Nichtmitglieder der GenoGyn die kalte Schulter zeigen, obwohl auch sie von ihr berufspolitisch profitieren, schon einmal hinterfragen dürfen, ob Solidarität und Unterstützung immer nur als Einbahnstraße verstanden wird.
Zur Zeit schießen deutschlandweit Genossenschaften wie Pilze aus dem Boden. Aus gutem Grund. Aber über 11 Jahre Erfahrung und 476 Mitglieder wie die GenoGyn Rheinland haben davon die wenigsten. Beides sind zwei sehr, sehr starke Argumente, mit denen sich arbeiten läßt. Auch wenn die Gesundheitspolitik fortwährend nur Negatives verheißt: Machen wir im Jahre 2008 das Beste daraus! - Gemeinsam. Das ist mehr, als wenn's jeder alleine versucht.
Man kann jetzt zu einer der diversen von der KV im Dezember angebotenen EBM-Veranstaltungen gehen, dort kann man dann mit den KV-Referenten stundenlang darüber diskutieren, lamentieren und palavern, ob die Versichertenpauschalen der Hausärzte angemessen oder gerecht sind, man kann sich zudem noch ein Loch in's Knie schießen - oder man geht einfach zum GynEBM 2008-Seminar der GenoGyn Rheinland. Dort erhält man - von Facharzt zu Facharzt - ausschließlich und in pragmatischer Form die facharztgruppenrelevanten EBM-Änderungen und darüber hinaus wichtige abrechnungstechnische und strategische Empfehlungen.
Nur: Das Seminar am Mittwoch, dem 12.12.2007, ist bereits restlos ausgebucht!
Kurzfristig ist es aber gelungen, einen Zusatztermin zu ermöglichen, und zwar für den
Samstag, den 15.12.2007, um 12.00 Uhr! (Stulle mitbringen!)
Anmeldungen nimmt ab sofort die Geschäftsstelle der GenoGyn (Frau Weiss - Telefon: 0221 / 94 05 05 390) entgegen. Allerdings: Auch für diesen Zusatztermin können Nicht-Mitglieder erst dann angenommen werden, wenn von den GenoGyn-Plätzen welche frei bleiben.
Auf den ersten Blick könnte man meinen, es sei nur lustig, aber wenn man genauer hinsieht, merkt man doch, daß es für ungezügelten Frohsinn leider keinen Anlaß gibt. Und das gleich aus zwei Gründen. In einer großformatigen Anzeige im Kölner Stadt-Anzeiger verspricht am 16.11.2007 die AOK Rheinland/Hamburg als besonderen Service einen "Arzttermin in maximal drei Tagen" ("Pluspunkt Nr. 5"). Das Thema hatten wir zwar schon, bisher aber nur recht diskret in der AOK-Mitgliederzeitung "Vigo" (GG-aktuell 2-2007).
Die Dreistigkeit daran ist ja: Nicht der Termin ist innerhalb von maximal drei Tagen, sondern lediglich die Mitteilung, wann der nächste Arzttermin möglich ist. Das ist natürlich etwas völlig anderes als das, was die Anzeige suggeriert.
Neu ist zusätzlich jetzt, daß in einer - vermutlich aber in mehreren - Tageszeitungen eine Anzeige geschaltet worden ist. Allein die Anzeige im Kölner Stadt-Anzeiger hat netto EUR 16.279,80 gekostet! Und das ist wirklich unverschämt, haben diese Summe doch die Versicherten der AOK mit ihren Beiträgen aufgebracht. Und der Anzeigentitel "Pluspunkt Nr. 5" läßt befürchten, daß bereits vordem vier ähnliche Anzeigen veröffentlicht worden sind, oder/und daß weitere Anzeigen noch folgen werden. Zum jeweils gleichen Preis. Als AOK-Mitglied sollte man Strafanzeige wegen Veruntreuung von Versichertengelder stellen. Und die Kasse wechseln wegen Dreistigkeit - und wegen Unverschämtheit.
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf diesem Wege möchte ich mich von Ihnen verabschieden.
Die Kündigung hat sich durch das Squeeze-out-Verfahren erübrigt. Ich bedanke mich herzlich bei Ihnen allen für den Beistand und dafür, dass ich still und unspektakulär die von Ihnen mit viel Einsatz erarbeiteten Vorteile nutznießen durfte. Anfang des Jahres 2008 beabsichtige ich meine Praxis zu verkaufen und in absehbarer Zeit meinen Wohnort nach Österreich zu verlagern.
Ich werde meine Nachfolgerin über die Vorteile der GenoGyn-Mitgliedschaft informieren.
Nochmals herzlichen Dank,
Dr. med. B. D.
Denken Sie immer daran:
GenoGyn Rheinland blickt in die Zukunft und ist die
Partnerschaft der Erfolgreichen!