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GenoGyn-Pressemitteilungen

Hier finden Sie die 5 aktuellsten Pressemitteilungen. Ältere Mitteilungen können Sie im Archiv nachlesen.

Prävention von Knochenschwund beginnt schon in der Pubertät | Maßgeschneidertes Qualitätsmanagement für die frauenärztliche Praxis | Rechtzeitig auf die biologische Uhr blicken | Frauenärzte der GenoGyn informieren über individuelle Gesundheitsleistungen | Ernährungsberatung aufgrund DNA-Analyse der Stoffwechselgene

17.01.2012
Prävention von Knochenschwund beginnt schon in der Pubertät
GenoGyn forciert Osteoporose-Versorgung beim Frauenarzt

Köln. Experten gehen von rund acht Millionen Betroffenen aus: Doch nur jede fünfte Osteoporose-Erkrankung in Deutschland wird rechtzeitig erkannt und adäquat behandelt. Die Versorgung ist deutlich schlechter als in anderen europäischen Ländern, mahnt etwa der Dachverband Osteologie (DVO). Mit einem optimierten Behandlungsangebot in gynäkologischen Praxen will die Genossenschaft der Frauenärzte GenoGyn gegensteuern. Dafür vermittelt der Internist und Direktor des Westdeutschen Osteoporose Zentrums (WOZ) im Klinikum Leverkusen, Prof. Dr. Johann Diederich Ringe, auf GenoGyn-Fortbildungen in Präventionsmedizin aktuelles Fachwissen. Die nächste zweiteilige Veranstaltung findet am 27./28. Januar 2012 und 24./25. Februar 2012 in Köln statt.

Zu 80 Prozent sind Frauen von der schleichenden Stoffwechselerkrankung betroffen, die zum Knochenabbau und damit zu einem hohen Frakturrisiko vor allem von Wirbelkörpern, Oberschenkelhals und Handgelenken führt. Die primären Formen der Osteoporose sind hormonell- und altersbedingt. Sie treffen jede dritte Frau nach den Wechseljahren sowie jede zweite jenseits der 70. "Unsere Patientinnen haben ein hohes Risiko an Osteoporose zu erkranken", sagt Gynäkologe Dr. Jürgen Klinghammer aus dem Vorstand der GenoGyn. "Das Versorgungsangebot in der Frauenarztpraxis erreicht die gefährdete Zielgruppe unmittelbar und in jeder Lebensphase, so dass wir präventive Maßnahmen rechtzeitig einleiten können." Darin sieht auch Prof. Ringe die Hauptaufgabe der Gynäkologen: "Durch Aufklärung, individuelle Risikoerhebung und gegebenenfalls die milde Therapie einer präklinischen Osteoporose können Frauenärzte viel zur Prävention der Volkskrankheit beitragen."

Das medizinische Know-how vermittelt der Leverkusener Osteoporose-Experte im Rahmen der regelmäßigen GenoGyn-Fortbildungen in Präventionsmedizin: "Risikofaktoren der primären sowie der sekundären Osteoporose infolge anderer Erkrankungen oder durch Medikamenteneinnahme sowie Basisdiagnostik und -therapie werden thematisiert." Zur Risikoabklärung empfiehlt Prof. Ringe den Testbogen des WOZ und verweist zudem auf die sogenannte DXA-Knochendichtemessung als Goldstandard der Diagnose. Zu den bekannten Risikofaktoren für Osteoporose zählen Geschlecht, Hormonmangel, Alter, genetische Veranlagung und ungesunder Lebensstil mit falscher Ernährung, Bewegungsmangel und Alkohol- sowie Nikotinkonsum. Daneben will der Internist das Augenmerk der Gynäkologen auch auf das beträchtliche Risiko gerade jüngerer Frauen lenken, die ihre Knochengesundheit durch Essstörungen wie Magersucht, starkes Untergewicht, aber auch durch extremen Leistungssport gefährden. Gute Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung sowie angemessene körperliche Aktivität und der weitgehende Verzicht auf Alkohol und Nikotin dienten einer effektiven Prävention der Skelett-Erkrankung. Die beginnt nach Prof. Ringes Worten bereits in der Pubertät: "In jungen Jahren wird die Knochendichte aufgebaut und mit circa 30 Jahren die maximale Ausgangslage erreicht. Wird eine optimale Knochendichte erlangt, ist der zum Teil unvermeidbare Abbau im späteren Leben besser zu verkraften." Er warnt deshalb vor dem übermäßigen Konsum besonders bei Jugendlichen beliebter Kalziumräuber wie Fast Food oder Cola und anderen phosphatreichen Erfrischungsgetränken.

In der gesetzlichen Krankenversicherung muss die 30 bis 50 Euro teure Knochendichtemessung selbst von Risikopatienten aus eigener Tasche gezahlt werden. Darin sehen Prof. Ringe und die Frauenärzte der GenoGyn ein schwerwiegendes Hemmnis für erfolgreiche Osteoporose-Prävention. Jährlich mehr als 300.000 Knochenbrüche infolge von Osteoporose, langwierige Krankenhausaufenthalte und Reha-Maßnahmen, hohe Mortalitäts- und Pflegerisiken sowie Gesamtkosten von mehr als fünf Milliarden Euro pro Jahr sollten hier ein Umdenken bewirken.

Weitere Informationen:
Osteoporose-Risiko-Test des WOZ

2-teilige GenoGyn-Fortbildung "Präventionsmedizin (GSAAM)"
27./28. Januar 2012 und 24./25. Februar 2012 in Köln

18.10.2011
Maßgeschneidertes Qualitätsmanagement für die frauenärztliche Praxis
Aktuelle QM-Veranstaltungen der GenoGyn für Einsteiger und Anwender

Köln. "GenoGyn QM interaktiv", ist fachgruppenspezifisch und mit allen gängigen QM-Normen wie DIN ISO, EFQM oder G-BA kompatibel. Es ist industrieunabhängig, weitgehend papierlos anzuwenden und erfordert bis zu 70 Prozent weniger Verwaltungsaufwand als viele andere QM-Systeme. Die Zertifizierung beinhaltet eine Auszeichnung mit dem Gütesiegel "Kompetenzzentrum für Gynäkologie und Geburtshilfe" der Ärztlichen Genossenschaft GenoGyn. Mit zwei Fortbildungsveranstaltungen am 9. November 2011 in Köln bietet die GenoGyn nun Einsteigern und Interessierten die Möglichkeit, das QM-System für die Frauenarztpraxis kennenzulernen beziehungsweise Anwendern die Gelegenheit, Ihre Kenntnisse unter Anleitung zu vertiefen.

Der Countdown für die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in der ärztlichen Praxis ist bereits abgelaufen. Die QM-Pflicht wurde Ende 2005 im Sozialgesetzbuch V verankert. Ultimo für die Einführung war der 31. Dezember 2010. Seitdem sollen von den Kassenärztlichen Vereinigungen pro Jahr 2,5 Prozent der Praxen stichprobenartig überprüft werden, eine Zertifizierungspflicht wird in Fachkreisen erwartet. "Ein fachgruppenspezifisches QM-System, das einen einheitlich hohen Qualitätsstandard in der gynäkologischen Versorgung sichert und damit unsere Fachgruppe auch mit Blick auf künftige Kassenverträge stärkt, war für uns die einzig richtige Antwort auf die gesundheitspolitischen Vorgaben", sagt Dr. Wolf Dieter Fiessler aus dem Vorstand der GenoGyn. 2009 hat die medical-softworkers GmbH im Auftrag der Genossenschaft der Frauenärzte das "GenoGyn QM interaktiv" entwickelt, das sich durch einfachste Handhabung auszeichnet. Heute ist es bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein gleichberechtigt neben den anderen Systemen registriert. GenoGyn-Mitglieder zahlen für die Software einen Mietpreis von 300 Euro pro Jahr (Nicht-Mitglieder 399 Euro). Darin eingeschlossen sind alle Updates und die GenoGyn-Zertifizierung, nebst Gütesiegel. Dr. Fiessler: "Auch hier gilt höchste Anwenderfreundlichkeit. Sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, genügt ein Klick, um den Bericht zur Erlangung des Gütesiegels online an die Zertifizierungsstelle, die Alchimedus Management GmbH, zu senden."

Die Kölner Einführungsveranstaltung "QM-Software GenoGyn interaktiv und GenoGyn-Gütesiegel" richtet sich an PraxisinhaberInnen und Qualitätsmanagementbeauftragte. Im Focus steht die praktische Nutzung der Software. Die wichtigsten Informationen für den Umstieg von anderen QM-Systemen in das GenoGyn QM-System beziehungsweise der Einstieg bis zur erfolgreichen Zertifizierung werden erläutert. Auf Wunsch kann die Software mit einer Testphase von sechs Wochen zur Verfügung gestellt werden. Zielgruppe des Anwendertreffens sind Gynäkologen, die bereits mit der GenoGyn interaktiv-Software arbeiten. Erfahrungsaustausch, neue Softwarefunktionen und Praxistipps stehen im Mittelpunkt. Unter Anleitung von Tutoren werden der aktuelle QM-Status der Praxis und die notwendigen Maßnahmen bis zur Erreichung des GenoGyn-Gütesiegels bzw. einer eventuellen ISO-Zertifizierung erhoben. TeilnehmerInnen sollten ein Notebook mit der installierten Software mitbringen.

Interessierte können sich im QM-Bereich unter www.genogyn.de ausführlich über "GenoGyn QM interaktiv" informieren und ab November auch die Website zum GenoGyn-Gütesiegel "Kompetenzzentrum für Gynäkologie und Geburtshilfe" mit Anwenderkommentaren zum QM-System nutzen.

Veranstaltungshinweis:
Einführungsveranstaltung QM-Software GenoGyn interaktiv und GenoGyn-Gütesiegel
9. November 2011, 14.00 - 15.45 Uhr
Anwendertreffen QM-Software GenoGyn interaktiv und GenoGyn-Gütesiegel
9. November 2011, 16.00 - 18.00 Uhr

Jeweils in den Räumlichkeiten der laboratoriumsmedizin köln
Dres. med. Wisplinghoff und Kollegen
Classen-Kappelmann-Straße 24
50931 Köln

Anmeldung:
GenoGyn-Geschäftsstelle, Marion Weiss
Classen-Kappelmann-Str. 24, 50931 Köln,
Telefon: 0221 / 94 05 05 390, Telefax: 0221 / 94 05 05 391
E-Mail: geschaeftsstelle@genogyn-rheinland.de


Weitere Informationen:
Pressestelle GenoGyn
Sabine Martina Glimm, Stremelkamp 17, 21149 Hamburg
Telefon: 040 / 79 00 59 38, Telefax: 040 / 70 38 11 88
E-Mail: genogyn@hansewort.de, Internet: www.genogyn.de

01.09.2011
Rechtzeitig auf die biologische Uhr blicken
Frauenärzte der GenoGyn: AMH-Test bei spätem Kinderwunsch

Köln. Der Trend ist ungebrochen: Besonders die gebildeten und beruflich erfolgreichen Frauen verlagern ihren Kinderwunsch immer weiter nach hinten. Heute hat etwa jedes vierte Neugeborene in Deutschland eine Mutter, die älter als 35 Jahre ist. "Die persönliche Lebensplanung, aber auch Erfolgsmeldungen aus der modernen Reproduktionsmedizin führen häufig dazu, dass das Ticken der biologischen Uhr erst spät gehört wird", sagt Dr. med. Dipl.-Psych. Bernhard Stölzle aus dem Vorstand der Ärztlichen Genossenschaft GenoGyn. Er betont in diesem Zusammenhang die besondere Bedeutung des sogenannten Anti-Müller-Hormons (AMH). Die Menge von AMH im Blut der Frau ermögliche eine zuverlässige Abschätzung ihrer Fruchtbarkeit und biete quasi einen Blick auf ihre biologische Uhr.

Dr. Stölzle: "Die Entdeckung dieses Markers für die ovarielle Funktionsreserve der Frau gehört zu den ganz großen Fortschritten der vergangenen Jahre in der Gynäkologie. Der AMH-Bluttest gibt Frauen Antwort auf die Fragen: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich noch schwanger werden kann? Lohnen sich noch alle kostspieligen Techniken der Reproduktionsmedizin?" Der Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe aus Bad Neuenahr-Ahrweiler empfiehlt allen Frauen mit Kinderwunsch ab dem 30. Lebensjahr, besonders jedoch denen jenseits der 35, ihren Fertilitätsstatus mit dem AMH-Test prüfen zu lassen. Der Test, den die Frauenärzte der GenoGyn als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) samt Laborkosten für etwa 45 Euro anbieten, lässt auch Aussagen darüber zu, wie lange ein Kinderwunsch im Einzelfall eventuell noch hinausgezögert werden kann.

Das Anti-Müller-Hormon, der Name geht auf den deutschen Physiologen Johannes Müller (1801-1858) zurück, spielt bei der geschlechtlichen Differenzierung während der Embryogenese eine wichtige Rolle. Laut Dr. Stölzle besteht ein direkter Zusammenhang von AMH-Spiegel und der Funktion der Eierstöcke einer Frau - je niedriger der AMH-Spiegel, desto geringer sei die Anzahl reifungsfähiger Eizellen. AMH-Werte zwischen 1,0 und 8,0 Mikrogramm pro Liter (µg/l) gelten als Normalwerte für fertile Frauen und ihre Aussichten, auf natürliche Weise schwanger zu werden.

In einer 2008 veröffentlichten Studie hatten die deutschen Forscher und Gynäkologen, Professor Dr. Peter Mallmann und Dr. Christian Gnoth, gezeigt, dass mit dem AMH-Wert die Reaktion der Eierstöcke auf eine hormonelle Stimulation prognostiziert werden kann. Damit ließ sich weit besser als mit dem Lebensalter auf die Reserven an Eianlagen in den Eierstöcken schließen und so auch auf den Erfolg einer In-vitro-Fertilisierung (IVF). Bei AMH-Werten zwischen 0,4 und 1,0 µg/l wird heute von eingeschränkter ovarieller Funktionsreserve gesprochen, und es bedarf in der Regel deutlich höherer Dosierungen des follikelstimulierenden Hormons (FSH), damit es zum Wachstum einer Eizelle im Eierstock kommen kann. Bei AMH-Werten von weniger als 0,4 µg/l ist das Potenzial so eingeschränkt, dass die Chancen für eine erfolgreiche IVF-Behandlung bestenfalls noch bei rund zehn Prozent liegen.

Bereits mit dem 30. Lebensjahr der Frau nimmt die Wahrscheinlichkeit ab, schwanger zu werden, ab 35 sinkt sie auf die Hälfte und mit 40 beträgt sie nur noch zehn Prozent. Gleichwohl ist der Anteil der Frauen, die jenseits der 40 erstmals Mutter werden, meistens dank reproduktionsmedizinischer Hilfestellungen heute fünf Mal höher als in den frühen 1990er-Jahren. "Solche medizinischen Erfolgsmeldungen verleiten manche Frau, die Erfüllung ihres Kinderwunsches weiter hinauszuschieben, allzu leicht bis in ein Alter, in dem auch die Fertilitätsmedizin nicht mehr weiterhilft", warnt GenoGyn-Vorstand Dr. Stölzle. Zudem überschätze laut einer Allensbach-Umfrage etwa jede zweite Frau die biologische Zeitspanne ihrer Fruchtbarkeit, die anders als die Lebenserwartung nicht länger werde. Der Gynäkologe weiter: "Hier kann ein zeitiger AMH-Test mit der dazugehörigen ärztlichen Beratung verhängnisvollen Fehleinschätzungen vorbeugen."

27.07.2011
Frauenärzte der GenoGyn informieren über individuelle Gesundheitsleistungen
Schnell vergriffenes IGeL-Kompendium "GynPLUS" in zweiter Auflage

Köln. Längst nicht alles, was medizinisch empfehlenswert und erforderlich ist, findet auch Eingang in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Parallel dazu wächst seitens vieler Patienten der Wunsch nach anderen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden - und auch die Bereitschaft, diese als individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) privat zu bezahlen, steigt. Das erst im April dieses Jahres erschienene IGeL-Kompendium "GynPLUS" der Ärztlichen Genossenschaft GenoGyn, das die bislang umfassendste Übersicht von medizinischen Privatleistungen für die Frauenarzt-Praxis gibt, war binnen weniger Tage vergriffen. Ab Mitte August ist das Nachschlagewerk in zweiter, überarbeiteter Auflage druckfrisch wieder zu bekommen. Zusätzlich veranstaltet die GenoGyn am 26. November 2011 in Köln ein weiteres IGeL-Forum.

"'GynPLUS' gibt Frauenärzten und ihren Patientinnen eine seriöse Übersicht von generell oder im Einzelfall medizinisch sinnvollen Selbstzahlerleistungen, denn die Leistungen der Krankenkassen decken sich nicht mehr mit anderen Möglichkeiten der Medizin. Dabei werden die gesetzlichen Grenzen und Regelungen für diese IGeL strikt berücksichtigt. Wir wollen, dass sich die Patientinnen darauf verlassen können, nur nach medizinischen Gesichtspunkten und keinesfalls ökonomisch motiviert über individuell sinnvolle, aber privat zu tragende Behandlungsmöglichkeiten informiert zu werden", sagt der Initiator des Kompendiums, Dr. Helge Knoop, aus dem Vorstand der GenoGyn. Die 2006 vom Deutschen Ärztetag beschlossenen Regeln für den Umgang mit individuellen Gesundheitsleistungen seien bindend für das Kompendium, in dem auch die entsprechenden rechtlichen Vorgaben zusammengefasst sind.

"Krebsfrüherkennung, Mutterschaftsvorsorge, Empfängnisregelung und Prävention sind wesentliche Bereiche, in denen wir IGeL anbieten können", so Dr. Knoop. Und weiter: "Das Screening auf Schwangerschaftsdiabetes oder Chlamydieninfektion, die Osteoporose-Vorsorge oder Ultraschall als Ergänzung zur gesetzlichen Krebsfrüherkennung etwa, stellen wichtige Instrumente der Präventionsmedizin dar." Mit der innovativen Gen-Stoffwechselanalyse zeigt "GynPLUS" darüber hinaus zum Beispiel eine Maßnahme moderner individualisierter Medizin auf, die Frauenärzte bei der Ernährungsberatung beziehungsweise bei der medizinisch notwendigen Gewichtsreduktion bei Übergewicht und Adipositas unterstützen kann. Das fast 40 Seiten starke Kompendium bietet neben Informationen zu den einzelnen Leistungen auch Abrechnungsbeispiele, die vorgeschriebenen IGeL-Umsetzungsregeln sowie eine Muster-Patientenerklärung nach der neuesten Rechtsprechung.

Über das Anforderungsformular auf der Internetseite der Genossenschaft der Frauenärzte unter www.genogyn.de kann das IGeL-Kompendium bestellt werden. GenoGyn-Mitglieder zahlen pro Exemplar eine Schutzgebühr von 20 Euro, für Nicht-Mitglieder sind es 30 Euro. Hinzu kommen 3,50 Euro für den Versand.

Am 26. November 2011 findet in Köln das 2. IGeL-Forum der GenoGyn statt, das sich an Praxisinhaber und Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter wendet. Experten informieren über die verschiedenen individuellen Gesundheitsleistungen und wie sie erfolgreich etabliert werden. Für Arzthelferinnen wird zudem ein Training angeboten, das mit dem Zertifikat zur "IGeL-Beraterin" abgeschlossen werden kann. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine frühzeitige Anmeldung bei der GenoGyn-Geschäftsstelle (Tel.: 0221 / 94 05 05 390, E-Mail: geschaeftsstelle@genogyn-rheinland.de) empfohlen.

Bestellhinweis IGeL-Kompendium "GynPLUS":
Anforderungsformular unter www.genogyn.de

Veranstaltungshinweis 2. IGeL-Forum:
"GynPLUS - Private Leistungen in der frauenärztlichen Kassenpraxis"
26. November 2011, 9.00 bis 17 Uhr
In den Räumlichkeiten der laboratoriumsmedizin köln
Dres. med. Wisplinghoff und Kollegen
Classen-Kappelmann-Straße 24
50931 Köln

Anmeldung:
GenoGyn-Geschäftsstelle, Marion Weiss
Classen-Kappelmann-Str. 24, 50931 Köln,
Telefon: 0221 / 94 05 05 390, Telefax: 0221 / 94 05 05 391
E-Mail: geschaeftsstelle@genogyn-rheinland.de

22.06.2011
Ernährungsberatung aufgrund DNA-Analyse der Stoffwechselgene
GenoGyn-Frauenärzte empfehlen: Abnehmen nach "genetischem Diätplan"

Köln. Kein Hungern und keine Jo-Jo-Effekte. Der Grundgedanke ist ebenso einfach wie einleuchtend: Warum sollten sich in den menschlichen Genen nicht Informationen finden lassen, welche Lebensmittel der dazugehörige Körper am besten verwertet, ohne Fett anzusetzen? Jeder Mensch verarbeitet Nahrung unterschiedlich. Könnten die Erbanlagen nicht Auskunft über den individuellen Stoffwechsel geben - und damit eine Art "genetischen Diätplan" für ein gesundes und einfaches Abnehmen aufzeigen? Jetzt ist eine solche genetische Stoffwechselanalyse in der Tat für jedermann machbar und wird von den Frauenärzten und Präventionsexperten der ärztlichen Genossenschaft GenoGyn im Rahmen ihrer Ernährungsberatung empfohlen, um Übergewicht und dessen Folgeerkrankungen entgegenzuwirken.

"Ziel der DNA-Analyse ist es, die optimale Ernährungsweise für den individuellen Körper zu finden", sagt Frauenarzt Dr. Jürgen Klinghammer aus dem Vorstand der GenoGyn. Die wissenschaftliche Gen-Analyse ermittelt dafür zunächst den persönlichen Metabolismus-Typ. Nach Angaben der Hersteller-Firma CoGAP (Center of Genetic Analysis and Prognosis) gibt es vier dieser sogenannten Meta-Typen, die jeweils in unterschiedlicher Weise die Hauptbestandteile der Nahrung (Kohlenhydrate, Proteine und Fette) verarbeiten. Auf die so gewonnenen Informationen zur genetischen Veranlagung werden dann Ernährung und auch sportliche Aktivität abgestimmt. Nach CoGAP-Erkenntnissen fördert eine dem Meta-Typ entsprechende Ernährung gesundes und schnelles Abnehmen. Dr. Klinghammer: "Das Konzept ist neu und aus präventionsmedizinischer Sicht sehr vielversprechend." Übergewicht und Bewegungsmangel gehörten zu den größten gesundheitlichen Risikofaktoren, gegen die sich die GenoGyn seit Langem mit ihrer Initiative "Prävention-aktiv" stemme.

Der Ablauf einer Gen-Stoffwechselanalyse ist einfach: "Nach einer Beratung bei einem GenoGyn-Frauenarzt wird eine Speichelprobe genommen und anonymisiert an unser kooperierendes Labor geschickt", so Dr. Klinghammer. Die Ergebnisse der dortigen Analyse, die sich einzig auf die Gene zum Stoffwechsel beschränken, werden an den Arzt zurückgesendet, mit dem die Patienten dann eine angepasste Diät- und Trainingsempfehlung besprechen. Die Proben werden anschließend vernichtet. Die Analyse ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL), und die Kosten - rund 200 Euro für die Laborarbeit und 30 Euro für die ärztliche Beratung - müssen privat getragen werden.

"Der 'MetaCheck' steht für moderne individualisierte Medizin", betont der Kölner Frauenarzt. Die Firma CoGAP wurde 2010 von Wissenschaftlern der Universität Köln mit dem Ziel gegründet, durch genetische Analysen nach dem jüngsten Erkenntnisstand der Humangenetik eine personalisierte Gesundheitsoptimierung zu ermöglichen. Nach Firmenangaben werden Lifestyle-Analysen, wie etwa der Stoffwechsel-MetaCheck, nur entwickelt, wenn sie wissenschaftlich belegt und ethisch sinnvoll sind. Die Firma arbeitet eng mit dem Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule in Köln zusammen.

GenoGyn ist ein unabhängiges Gemeinschaftsunternehmen von niedergelassenen Frauenärztinnen und Frauenärzten mit dem Ziel, Wirtschaftlichkeit und Qualität der Mitglieder-Praxen zu stärken. Seit mehr als zehn Jahren unterstützt die medizinische Genossenschaft in drei Landesverbänden ihre inzwischen mehr als 900 Mitglieder in allen Aspekten der Praxisführung und agiert heute zunehmend auch als berufspolitischer Mandatsträger. Eigene Fort- und Weiterbildungen, aber auch Kooperationen mit Partnern aus Handel und Industrie sichern in den Mitglieder-Praxen hohe Standards in der Versorgung.

Kontakt:

Pressestelle GenoGyn
Sabine Martina Glimm, Stremelkamp 17, 21149 Hamburg
Telefon: 040 / 79 00 59 38, Telefax: 040 / 70 38 11 88
E-Mail: genogyn@wahlers-pr.de, Internet: www.genogyn.de

Weitere Informationen:

Laboratoriumsmedizin Köln
Dres. med. Wisplinghoff und Kollegen
Classen-Kappelmann-Straße 24
Telefon: 0221 / 94 05 05 0
Fax: 0221 / 94 05 05 99 0
www.wisplinghoff.de/bestellung

oder

www.cogap.de

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