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März 2009

Der nächste Überwachungsterror: Ultraschall! | Neue Mitglieder! | Optimale QM-Lösung in Sicht! | "Präventionsmedizin" ab dem 13.3. in Berlin! | Hausärztlicher Rat im Jahre 2009!

Der nächste Überwachungsterror: Ultraschall!

Dachte man zunächst noch, die neue "Ultraschall-Vereinbarung" beträfe nur die Qualität der in den Praxen verwendeten Geräte, so entpuppt sich das leider als fataler Irrtum: Ab dem 1. April 2009 wird auch eine wesentlich ausführlichere Dokumentation der Indikation und der Durchführung der Ultraschalluntersuchung (§ 10) verlangt.

Die ärztliche Dokumentation muß dann mindestens acht Angaben enthalten und die Bilddokumentation mindestens 11 - einfach grotesk. Aber das ist nicht alles - es kommt noch verrückter:

Die Kassenärztliche Vereinigung fordert - nach § 11 - jährlich von mindestens 3 Prozent der Ärzte die Dokumentationen zu 5 abgerechneten Ultraschalluntersuchungen an. Die Auswahl der Dokumentationen erfolgt nach dem Zufallsprinzip.

Und dann? Bei Nichtgefallen der Dokumentationen seitens irgendeiner "Kommission" folgt wie immer in solchen Fällen die bekannte Prozedur: Information, Beratung, Einladung zum "Kolloqium" bis hin zum Widerruf der Genehmigung.

Endlich, möchte man mit Erleichterung rufen, endlich wird so der Augiasstall fehlender, falscher oder schlechter Dokumentationen bei den kleinen Ultraschalluntersuchern ausgemistet - um das komplette Untersuchungsprogramm dann irgendwann einmal den einzig wahren Könnern der Zunft, den großen Ultraschallzentren, zu übertragen. Mit anderen Worten:

Nach Plausibilitäts- und Wirtschaftlichkeitsprüfungen, nach Fortbildungspunktemindestzahl-Nachweisen u.v.a.m. - alles natürlich strafbewehrt - wird mit der neuen "Ultraschall-Vereinbarung" von den KBV-KV-Behörden klammheimlich ein weiterer Ring durch die Nase der Freiberuflichkeit der deutschen Ärzteschaft gezogen.

Und das alles geschieht wie immer unter dem - jeden Widerspruch abtötenden - Deckmantel "Qualität". Mit Qualität kann man inzwischen alles und nichts, vor allem jede neue noch so dusselige Kontrolle begründen - völlig ignorierend dabei, daß die wichtigste Qualitätskontrolle immer noch durch die Kunden, sprich Patienten, erfolgt. Bleibt nur die Frage: Wann endlich werden die Kassen- und KV-Bürokraten ähnlichen - natürlich ebenfalls einkommensrelevanten - Qualitätskontrollen unterzogen?


Neue Mitglieder!

Als neue GenoGyn Rheinland-Mitglieder begrüßen wir:


Optimale QM-Lösung in Sicht!

Ob wir es wollen oder nicht: Die gesundheitspolitischen Vorgaben erzwingen bis zum Jahresende 2009 in allen deutschen Arztpraxen die Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems. Das Wort "Qualität" macht - siehe oben - sich ja immer gut, auch wenn leider allzu oft nicht klar ist, was genau sich hinter dem Begriff verbirgt, wer die Anforderungen daran definiert oder welches Ziel damit verfolgt wird. Fest steht aber, daß jede Praxis zumindest bestimmte Prozeduren durchlaufen muß. Und wer bestimmt die Prozeduren? Auch das weiß man nicht. Es ist allerdings zu vermuten, daß es weniger einige Philanthropen, sondern eher wohl Lobbyisten und Interessengruppen sind, die mit ihren QM-Systemen hauptsächlich ihren eigenen geschäftlichen Nutzen verfolgen. Das ist die eine Sache.

Zum anderen ist sicher, daß mit den Krankenkassen in naher Zukunft einkommensgünstigere Verträge nicht mehr von den KBV-KV-Institutionen verhandelt werden - allerdings auch nicht von Individualisten, bei denen jeder Hinz und Kunz seine eigene Vorstellung von QM zelebriert. Nein, die beste Aussicht auf Erfolg werden dabei einheitliche Fachgruppen haben, deren Mitglieder einen einheitlichen Qualitätsstandard nachweisen können. Also Vorsicht auf der einen und Weitblick auf der anderen Seite. Und damit sind wir bei GenoGyn Rheinland.

Die Anforderungen, die GenoGyn Rheinland an ein QM-System stellt, sind: Es muß einfach, praktikabel, von den Kosten her überschaubar und ohne Papierberge zu handhaben sein. Und die Lösung muß zukunftsicher sein. Das heißt: Sie muß mit allen derzeitigen QM-Systemen kompatibel sein. Damit sollen auch bereits erarbeitete QM-Handbücher problemlos übernommen werden können. Und - vor allem - soll das QM-System unabhängig von Gesundheitskonzernen sein.

Mit dem Softwaresystem "QM interaktiv" der medical-soft-workers GmbH bietet GenoGyn Rheinland ihren Mitgliedern genau das an. "QM interaktiv" erfüllt darüber hinaus alle Voraussetzungen zur Zertifizierung, so wie sie in Zusammenarbeit mit anderen Ärzteverbänden schon jetzt erfolgreich durchgeführt worden ist.

Zur Zeit werden die Verträge vom Justitiar der GenoGyn Rheinland geprüft. Sobald die Prüfung abgeschlossen ist, werden weitere Details bekannt gegeben. Wer sich schon jetzt einen Eindruck von dem System "QM interaktiv" verschaffen will, der kann das gerne machen und die Software zur Ansicht herunterladen:

"QM interaktiv" (exe, 15,7 MB)


"Präventionsmedizin" ab dem 13.3. in Berlin!

Zum zweiten Mal bieten GenoGyn Rheinland und die Akademie für Gesundheitsförderung und Prävention e.V. (AEGP) den Frauenärzten eine komplette und zertifizierte Fortbildung in "Präventionsmedizin" an. Auf dem Programm stehen die Top-Themen der Prävention, die für die Betreuung der Frau von der Pubertät bis ins hohe Alter wichtig sind. Auf dem Podium: Referenten mit Rang und Namen wie Präventionspapst Prof. Dr. A. Heufelder, Präsident der AEGP, Osteoporose-Experte Prof. Dr. J. Ringe, der Ernährungsspezialist Dr. D. Pape. Die Moderation liegt in den bewährten Händen von GenoGyn-Vorstand Dr. J. Klinghammer.

Start des dreiteiligen Seminars ist am 13./14. März 2009. Nächste Termine: 20./21.März 2009 und 8./9. Mai 2009

Weitere Informationen und Buchung:

Geschäftsstelle der GenoGyn Rheinland (Frau M. Weiss)
Telefon: 0221 - 94 05 05 390
E-Mail:geschaeftsstelle@genogyn-rheinland.de

DR. KADE/BESINS
Telefon: 030 - 72 08 20 (Zentrale um entspr. Weiterleitung bitten)


Hausärztlicher Rat im Jahre 2009!

"Sie müssen erst mal einen Facharzt finden, der sich Ihre Behandlung leisten kann!"


Denken Sie immer daran:

GenoGyn Rheinland blickt in die Zukunft und ist die
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