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April 2009

Kostenerstattung: nicht den Ärzten - den Menschen zuliebe! | Ulla Schmidt wird Verkehrsministerin!

Kostenerstattung: nicht den Ärzten - den Menschen zuliebe!

Proteste, Demonstrationen, Wahlkampfgetöse, Insolvenzen, Streikdrohungen, "Geiselhaft", Schuldzuweisungen, Ärztemangel, Versorgungskatastrophe u.v.a.m. - die Gesundheitsreform in Deutschland ist nur noch absurdes Theater! - und als vorläufiger Höhepunkt: Ein - beim sonntagabendlichen Polit-Talk "Anne Will" im deutschen Ersten - geistig, körperlich und argumentativ völlig desolater KBV-Ober-Köhler, dem man förmlich ansah, daß der Spagat zwischen zunächst frohgemuter Vertragsaushandlung und späterer, als ihn seine Basis dafür zerriß, abwegiger Schelte ihm an genau der Schnittstelle Schmerzen bereitete.

Aber seien wir mal ehrlich: So wahnsinnig viel hat sich für die niedergelassenen Ärzte seit dem 1.1. in der Sache ja eigentlich nicht geändert. Das Individualbudget gibt es schon seit Jahren, nur heißt es jetzt - inhaltlich leicht verändert - Regelleistungsvolumen. Und aus den Punkten, mit denen wir früher für dumm verkauft wurden, weil wir erst ein halbes Jahr später merkten, wie wenig sie wert waren, sind jetzt sofort Euro geworden. Aber genau da ist der Knackpunkt. Seit langem schon wurden wir für unsere Leistungen höchst miserabel bezahlt, und heute werden wir es - mehr oder weniger - genauso. Nur: Seit dem 1.1. dringt das sofort und unmittelbar in unser Bewußtsein. Euro - nicht Punkte, aha!

Es gibt nur eine einzige Lösung, wie der unsägliche gordische Knoten im Gesundheitssystem aufgelöst werden kann: durch die Kostenerstattung - nicht durch irgendeine, sondern durch eine, wie sie in vielen anderen europäischen Ländern selbstverständlich ist.

Warum? Sämtliche dann überflüssigen Wasserkopfabteilungen bei Krankenkassen und KV'en - letztere am besten komplett (die wenigen wirklich notwendigen Restaufgaben können locker die Ärztekammern übernehmen) - könnten aufgelöst werden. Chancen hatten sie jahrzehntelang genug, doch an schlechten Ergebnissen war angeblich immer nur der "Gesetzgeber" schuld. Aber dagegen protestiert hatten die Bürokraten trotzdem so gut wie nie. Erst jetzt, wo es ihnen selbst an den Kragen geht, laufen sie Sturm, verunglimpfen Andersdenkende, verteufeln die Verhandlungsergebnisse, die sie selbst mitausgehandelt haben, und beschreien die Einheit der Ärzteschaft. - Einfach lächerlich.

Mit der Kostenerstattung aber würden zeitnah Milliardensummen frei, die Sozialabgaben könnten sinken und Deutschland bekäme dadurch zusätzlich noch ein robustes Konjunkturpaket. Ach ja: Nebenbei wäre auch noch eine anständige ärztliche Versorgung der Menschen möglich.

Politische Hürden? Probleme beim Gesetzgebungsverfahren? Die Abwrackprämie hat gezeigt, daß wichtige Dinge auch mal sehr schnell umgesetzt werden können. Sollten die Gewerkschaftsführer ihren Mitgliedern nicht zutrauen, eine Rechnung selbst bezahlen zu können, die sie hinterher bei ihrer Krankenkasse zwecks Erstattung einreichen, dann kann ja ein Formblatt für eine Direktabrechnung zwischen Arzt und Krankenkasse erfunden werden. Was von Tausenden von Privatversicherten seit Jahren problemlos praktiziert wird, müßte auch von allen anderen Menschen zu schaffen sein.

Nein, es muß etwas passieren - und zwar rasch und mit wirklich nachhaltiger Wirkung! Das ewige, nervtötende und frustrane Herumdoktern an festgefahrenen, längst überholten Strukturen muß abgelöst werden. Auch wenn Deutschlands Abkürzungsinstitutionen KBV, AOK, KVNO, BVF u.s.w. zum großen Teil von dem System, so wie es jetzt ist, leben - jetzt muß endlich Schluß damit sein. Das Geld der Krankenversicherten gehört nicht den Bürokraten, sondern muß wieder hauptsächlich dorthin, wo die Menschen krank sind.

Der Vorstand der GenoGyn Rheinland bittet alle Ärzte, Arzthelferinnen und Patienten, in einer konzertierten Aktion den politisch Verantwortlichen ihren Wunsch nach einem radikalen, zukunftssicheren und von parteitaktischen Mätzchen freien Umbau des Gesundheitssystems zu bekunden:

E-Mail-Aktion an die maßgeblichen Bundestagsabgeordneten!

Genau am Dienstag, dem 5. Mai 2009, zwischen 0.00 bis 24.00 Uhr!

Textvorschlag PDF (50 KB) | DOC (45 KB)

Adressen PDF (46 KB) | DOC (81 KB)

Tip: Um sich ein mühseliges Kopieren jeder einzelnen E-Mail zu ersparen, kopieren Sie alle Adressen der Bundestagsabgeordneten komplett in einem Vorgang, adressieren Sie die E-Mail aber nur an sich selbst und setzen dann das kopierte Adressenkonvolut in die Rubrik "Blindkopie" ein. So erhält jeder Adressat das, was er erhalten soll, ohne aber den vollständigen Verteiler zu erfahren.

Und noch ein Tip: Immer und immer wieder wird von interessierter Seite abgewiegelt, der gynäkologischen Fachgruppe gehe es ja gar nicht so schlecht - sie hätte ja die Prävention (O-Ton BVF). Dazu erstens: Die Summe von zum Beispiel 13,11 bis 16,54 Euro für eine komplette Krebsfrüherkennungsuntersuchung ist nun auch nicht gerade Luxus pur. Und zweitens ist die Argumentation in etwa so, als wolle man einem Arzt vorhalten, daß er am Wochenende auch noch Zeitungen austrage. Eine Katze ist kein Hund, und deshalb ist und bleibt eine kurative Patientin eine kurative Patientin, und für sie beträgt der Fallwert für die komplette Behandlung im zweiten Quartal 2009 (KVNo) nur schäbige 13,81 Euro. Ein Skandal!


Ulla Schmidt wird Verkehrsministerin!

Ab sofort wird der Benzinpreis auf den bundeseinheitlichen Orientierungspreis von 77 ct pro Liter festgelegt (nach der bewährten Formel 3,5 : 5,11).

Dabei werden die Preise sämtlicher Benzinsorten gleich gemacht. Endlich kosten Diesel und Super gleich viel in Ost und West.

Der Autofahrer muß max. 30 Euro im Monat an Tankstellen zahlen. Egal wie oft er tankt und wieviel er fährt. Auch nutzlose und doppelte Fahrten werden selbstverständlich durch die Tankstellenbetreiber ermöglicht.

Sollte die Unsitte Schule machen, daß Tankstellenbetreiber bei monatlichen Tankmengen von mehr als 37 Liter zusätzliches Geld verlangen, wird diesen die Tanklizenz entzogen.

Kühn-Mengel vom ADAC forderte die Autofahrer auf, Tankstellen, die nicht unbegrenzt Benzin abgeben, umgehend an Ulla Schmidt zu melden.


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