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Februar 2011

Wichtige Podiumsdiskussion am 29.3. | Die Deutsche BKK kann's nicht lassen | Geschäftsanteil in Raten möglich | Tolle Idee, Herr Spahn! | Beste Kfz-Rabatte durch CarFleet24 | BARMER GEKappes

Wichtige Podiumsdiskussion am 29.3.

Viele Niedergelassene haben's satt. Nicht nur ihre Situation ist oftmals erbärmlich, sondern sie sind auch des ewigen Geredes darüber überdrüssig. Dennoch sollte und darf auf keinen Fall der Gesprächsfaden mit den Entscheidungsträgern abreißen. Nur wer aufgibt, der hat verloren - positiv ausgedrückt: Ein steter Tropfen höhlt den Stein.

Folglich hat die HNOnet NRW, die ebenso wie GenoGyn Mitglied im Aktionsbündnis Fachärztlicher Organisationen (AFO) ist, eine öffentliche, moderierte Podiumsdiskussion mit Vertretern der KVNo, KBV, Gesundheitspolitik, GKV und der Fachärztenetze organisiert. Die Veranstaltung wird am Dienstagnachmittag, dem 29.3.2011, von 15 bis 17 Uhr im Haus der Ärzteschaft, Tersteegenstr. 9, in Düsseldorf stattfinden. Teilnehmer werden u.a. sein: B. Brautmeier (KVNo), Dr. B. Rochell (KBV - Referatsleiter Honorarpolitik), D. Bahr (FDP - Parlamentarischer Staatssekretär), Frau B. am Orde (Landesgesundheitsministerium NRW) und Dr. M. Partsch (GKV-Spitzenverband - Referatsleiter Ambulante Versorgung).

Die Veranstaltung sollte von möglichst vielen Kolleginnen und Kollegen besucht werden, da hier Gelegenheit besteht, einigen Verantwortlichen und der anwesenden Presse unsere Proteste vorzutragen. Auch die Praxen sollten an diesem Nachmittag als Teil des Protestes geschlossen bleiben.


Die Deutsche BKK kann's nicht lassen

Diesmal sind es nicht die HRT-Anwenderinnen, die von der Deutschen BKK angeschrieben worden sind, sondern der Brief richtet sich jetzt an die Frauenärztinnen und Frauenärzte. Damals (GG aktuell 4-2004) wie heute geht es natürlich wieder um die bösen (und teuren) Hormonpräparate. Damals warnte man - unter dem Deckmantel vorgeblich neuer Sachinformationen und unter dem Vorwand einer besonderen Fürsorgepflicht - die HRT-Anwenderinnen vor den Risiken einer derartigen Behandlung. Jetzt werden von einer Frau Moormann (Versorgungsmanagement Arzneimittel) in geradezu anmaßender, oberlehrerhaften Weise die Ärzte über Gesetzeslage, Zulassungskriterien, Arzneimittelrichtlinien und Studienergebnisse "informiert", die diese doch selbst am besten kennen. Muss man sich das antun? Eigentlich nicht. Wer will, der sollte sich ein solches Schreiben verbitten. Telefon: 05361 - 18 34 99 (Frau Moormann), per E-Mail oder per Kontaktformular.


Geschäftsanteil in Raten möglich

Auf vielfachen Wunsch ... das ist natürlich Quatsch. Aber dennoch: Hin und wieder kommt es schon vor, dass Kolleginnen oder Kollegen, die der GenoGyn beitreten wollen, nachfragen, ob nicht eine Ratenzahlung des Geschäftsanteils möglich sei. Ja, jetzt ist es möglich. Kürzlich beschloss der Vorstand, dass der Geschäftsanteil, der ja kein jährlich neu einzuzahlender Vereinsbeitrag ist, sondern der als Geschäftsguthaben gutgeschrieben und gemäß der vorgeschriebenen Frist auch wieder gekündigt werden kann, entweder als Einmalzahlung, in zwei Halbjahresteilzahlungen oder in vier Vierteljahresteilzahlungen entrichtet werden kann.

Beitrittserklärung


Tolle Idee, Herr Spahn!

Jens Spahn (CDU) will das Gesundheitssystem einmal mehr grundlegend reformieren. Schuld am ganzen Elend sind nach seiner Ansicht nämlich die viel zu langen Wartezeiten bei niedergelassenen Ärzten. Ändere man das, dann gehe es dem System wieder gut. Eine etwas abenteuerliche Schlussfolgerung.

Abgesehen davon, dass die Terminvergabe-Problematik nur selten so ist, wie die selbsternannten Systemversteher es immer wieder anprangern, so wird bei der Diskussion gerne ein völlig anderer Trend ignoriert: die offenkundig zunehmende Beliebigkeit, mit der viele unserer Mitbürger mit ihren Arztterminen umgehen. Inzwischen werden etwa 3 Prozent der Termine einfach nicht mehr eingehalten. Das sind bei einer durchschnittlichen Frauenarztpraxis etwa 400 Termine pro Jahr - Zeiten, in denen Personal und Führung bestenfalls was anderes tun können, oft aber nur zum Däumchendrehen verurteilt sind.

Herr Spahn, warum beginnen Sie nicht einmal da mit Ihren Reformen? Erklären Sie doch bitte Ihren Wählern einmal, dass Beliebigkeit keine Cool-Tugend, sondern eine launenhafte Schludrigkeit ist. Oder sind Sie mit Ihren Überzeugungen bereits selbst vom Trend der Beliebigkeit erfasst?


Beste Kfz-Rabatte durch CarFleet24

Durch die Kooperation mit der CarFleet24 GmbH können GenoGyn-Mitglieder, deren Familienmitglieder und erstmals auch deren Angestellte bei Kauf oder Leasing eines Neufahrzeugs den Service des Münchner Unternehmens in Anspruch nehmen. CarFleet24 bündelt die Kfz-Rabatte für derzeit 37 Automobilhersteller und vermittelt deutsche Neufahrzeuge zu möglichst günstigen Konditionen. Zur Zeit sind über 100 deutsche Vertragshändler dem System angeschlossen.

Um die Auswahl möglichst übersichtlich gestalten zu können, besteht auf den Internetseiten von CarFleet24 ein geschützter Bereich nur für Mitglieder der GenoGyn. Nähere Informationen zu Leasing- / Finanzierungs- und Barkauf-Angeboten finden Sie im Internet auf www.carfleet24.de (Passwort: GenoGyn). Dort ist auch eine genaue Beschreibung des Verfahrens und eine Liste der Vertragspartner hinterlegt, zu denen, neben Audi, BMW, Ford, Mercedes Benz, Opel und Volkswagen auch zum Beispiel Land Rover, Mini, Porsche oder Smart gehören. Auf der Webseite von CarFleet24 können mit wenigen Mausklicks die gewünschten Modelle ausgewählt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit einer Anfrage per Fax oder Telefon.


BARMER GEKappes

Die Zeitschrift GESUNDHEIT, "Magazin für Versicherte der BARMER GEK", offenbart in der neuen Ausgabe 1.2011 auf Seite 18 ihren Lesern bislang unbekannte Geheimnisse. Unter dem Titel "Das Jahr wird spannend" enthüllt sie:

"Kostenerstattung: Risiken ja, Vorteile nein

... Wer, und sei es nur für drei Monate, die Kostenerstattung wählt, kann auf erheblichen Kosten sitzenbleiben. Denn die Krankenkassen dürfen nur die vertraglich vereinbarten Preise erstatten. Das aber ist in der Regel nur etwa ein Drittel der Beträge, die Ärzte bei der Kostenerstattung abrechnen. Und die Transparenz, die das Ganze bringen soll? Sie ist kaum zu erreichen, denn als medizinische Laien können Patienten im Normalfall die Sprache der Mediziner schon kaum durchdringen. Wie soll das möglich sein, wenn sich Patienten im Abrechnungsdschungel des Gesundheitswesens orientieren müssen? Viel mehr Transparenz brächte ihnen eine verständliche Patientenquittung, auf der der Arzt seine Leistungen bestätigt."

Volksverdummung, Irreführung, Agitation? Oder einfach nur Kappes?

Übrigens, in diesem Zusammenhang hat die Uro GmbH Nordrhein eine sehr schöne Patienteninformation herausgegeben. Sie wird nachdrücklich zur Nachahmung empfohlen ... hier (PDF, 129 KB).


Denken Sie immer daran:

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