2. IGeL-Forum am 26. November 2011 | Allein oder mit anderen? | Neue Termine für Präventionsseminare | Gerüchte um "GynGeno" | Politischer Spontanpartus
Das 2. IGeL-Forum der GenoGyn findet am 26.11.2011 in Köln statt. Wieder sind nicht nur Praxisinhaber sondern auch deren Mitarbeiterinnen herzlich eingeladen. Denn bei IGeL sind die Mitarbeiterinnen besonders wichtig, tragen doch sie die Hauptverantwortung für deren praktische und seriöse Umsetzung. Während der Vormittag dazu dient, sich einen Überblick über das komplette und zum Teil innovative IGeL-Spektrum zu verschaffen, sollen am Nachmittag vor allem die Praxismitarbeiterinnen geschult werden. Am Ende wird für sie ein freiwilliger Test durchgeführt. Die Teilnehmerinnen, die den Test erfolgreich abschließen, erhalten das Zertifikat IGeL-Beraterin, das zugleich den Qualitätsmanagement-Teil "Mitarbeiter-Schulung" abdeckt.
Das Seminar beginnt um 9.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr. Durch das Programm führt der bekannte PROFITrainer Frank Frenzel. Ihm zur Seite stehen mehrere versierte Kolleginnen und Kollegen, die die Leistungen aus medizinischer Sicht erläutern. In der Selbstbeteiligung sind Verpflegung, das GynPLUS-Kompendium und die Mitarbeiterinnen-Zertifikate enthalten. Als Serviceleistung wird die Kostenbeteiligung per Bankeinzug erhoben.
Programm
Anmeldeformular
Nicht jeder, der Post (NEWSLETTER, E-Mails oder Brief-Aussendungen) von GenoGyn erhält, ist deshalb automatisch auch Mitglied der GenoGyn. Eigentlich ist das eine Selbstverständlichkeit, doch sind viele sich dessen nicht bewusst. So richtig offenkundig wurde solcher Art Irrtum gerade in jüngster Zeit, wo - auch heute noch - täglich Dutzende von Bestellformularen für das IGeL-Kompendium GynPLUS in der Geschäftsstelle eintrudeln, auf denen ab und zu fälschlicherweise "Ich bin Mitglied der GenoGyn" angekreuzt ist. Auf Nachfrage erhält die Geschäftsstellenleiterin Marion Weiss dann fast immer die Antwort "Ja, ich erhalte doch regelmäßig Post von GenoGyn." Nein, das alleine kann so nicht sein; zu einer Mitgliedschaft gehört mehr: Man muss dazu eine Beitrittserklärung abgeben, einen Genossenschaftsanteil hinterlegen und bereit sein, monatlich eine geringe Organisationspauschale zu entrichten. Wo gibt's schon was umsonst? Doch warum erhalten dann überhaupt Nicht-Mitglieder Post von GenoGyn? Ganz einfach. Weil GenoGyns nette Leute sind. Und weil sie auch anderen zeigen wollen, dass sie was tun - frei nach dem Motto: "Willst Du schnell voran kommen, geh' allein. Willst Du weit kommen, gehe mit anderen."
Die nächsten Termine für die zertifizierte Fortbildung in Präventionsmedizin stehen fest - jeweils Freitagnachmittag und Samstag: 27./28. Januar 2012 und 24./25. Februar 2012. Auf vielfachen Wunsch findet die Fortbildungsreihe wieder in Köln statt - wo genau, das wird noch bekannt gegeben. Und wieder wird sie mit der GSAAM (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin e.V.) geplant und durchgeführt. Auch die Zertifizierung erfolgt durch die GSAAM. Wer sich vormerken lassen möchte, kann das gerne telefonisch bei Marion Weiss tun: GenoGyn-Geschäftsstelle 0221 - 94 05 05 390. Aber erst ab dem 17.10., da sie bis dahin in Urlaub ist. Das Programm erscheint im Dezember; erst anschließend ist eine verbindliche Anmeldung möglich. Bislang gibt es 243 in Präventionsmedizin zertifizierte Kolleginnen und Kollegen.
Die "GynGeno eG" ist eine frauenärztliche Genossenschaft mit Sitz in Hannover, hieß bis vor einigen Jahren GenoGyn Nord und war damals ordentliches Mitglied des Dachverbandes GenoGyn e.V.. Aber wie das in Deutschland bei vielen Vereinen oder Gruppierungen so geht, war man mit einigen Mehrheitsentscheidungen im Dachverband irgendwann nicht mehr einverstanden, trat also aus dem Verband aus und nannte, da man Wort- und Bildmarke nicht weiter benutzen durfte, den neuen Verein "GynGeno". Mit dieser Wortverdrehung merkten es die Mitglieder vielleicht nicht - das jedenfalls dachten ihre Protagonisten, lagen damit aber auf Dauer offenbar falsch. Denn zunehmend melden sich Mitglieder der GynGeno bei GenoGyn, also bei uns, und bitten um Aufnahme. Begründung: Hannover-GynGeno sei inzwischen eine Genossenschaft in fideler Selbstauflösung. Nun, ob's stimmt oder nicht, konnte bislang nicht geklärt werden. Deshalb nennen wir das Ganze zunächst einmal ein "Gerücht". Aber egal ob Wahrheit oder Gerücht - natürlich sind die "Nordlichter", wie wir sie liebevoll nennen möchten, bei uns jederzeit herzlich willkommen.
Wegen der nach ihrer Ansicht allzu hohen Rate an Kaiserschnittgeburten in diesem Land will NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) jetzt reagieren und, wie bei Politikern üblich, ebenso rasch wie entschlossen die Gründe für die vielen Eingriffe ermitteln lassen:
"In einigen Monaten soll ein 'Kompetenzzentrum Frau und Gesundheit' gegründet werden und Vorschläge erarbeiten, wie die hohe Kaiserschnittrate gesenkt werden kann."
(Quelle: KStA v. 12.9.2011)
Denken Sie immer daran:
GenoGyn Rheinland blickt in die Zukunft und ist die
Partnerschaft der Erfolgreichen!