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September 2000

[HRT und Mammacarcinom] - [Staatsanwaltliche Ermittlungsverfahren gegen Ärzte] - [Patientenzeitschrift "apropos"] - [Geschäftsführer des GenoGyn/GenoMed-Dachverbandes]


HRT und Mammacarcinom

Prof. P. Mallmann (UFK Köln) berichtete am 9.9.2000 bei einer Fortbildungsveranstaltung in der Frauenklinik Köln-Holweide vom Konsensus-Treffen 2000 in Chicago:

  1. Exogen zugeführte Östrogene induzieren kein Mammacarcinom.
  2. Östrogene können das Brustkrebswachstum während der Einnahme der Präparate beschleunigen, jedoch nicht nach deren Absetzen.
  3. Intensives Screening und intensive Diagnostik sind wahrscheinlich für die erhöhte Brustkrebsinzidenz bei Frauen unter Östrogenanwendung verantwortlich.
  4. Wenn ein Mammacarcinom unter Hormonersatztherapie auftritt, sind Tumorstadium und Prognose günstiger als bei Frauen ohne Hormonersatztherapie.
  5. Eine Östrogensubstitution führt nicht zur Erhöhung der Rezidiv- oder Mortalitätsraten des bezw. durch Mammacarcinom. Die Gesamtmortalität bei Hormonersatztherapie ist reduziert.

Diese Merksätze können unter Hinweis auf das Konsensus-Treffen 2000 in Chicago abgeschrieben, kopiert und verunsicherten Patientinnen mitgegeben werden!


Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland

Ausschuß Medizinische Fortbildung
- Ihr Partner für Qualität -


Staatsanwaltliche Ermittlungsverfahren gegen Ärzte

Nach Schätzungen der Arzt-Haftpflichtversicherer haben sich Klagen wegen Behandlungsfehlern in den letzten zehn Jahren verfünffacht. Man rechnet damit, daß durch die Aufwertung der Patientenrechte in Deutschland diese Zahl sogar noch zunimmt, und daß jährlich rund 30.000 Patienten versuchen werden, Schmerzensgeld und Schadensersatz geltend zu machen.

Oftmals (jährlich etwa 3.000 bis 5.000 mal) wird im Zuge solcher Klagen sofort Strafanzeige gegen Ärzte erstattet, und zwar mit der Folge, daß in der Praxis plötzlich Kripo-Beamte stehen und die Karteikarten beschlagnahmen wollen.

Dieses Horrorszenario hat auf einem Seminar der GenoGyn Rheinland am 14.6.2000 Herr Rechtsanwalt Ch. Sichla (Köln) sehr eindrucksvoll geschildert und "Verhaltensregeln im Ernstfall" empfohlen.

Diese Verhaltensregeln werden in absehbarer Zeit gedruckt und den Gynäkologinnen und Gynäkologen im Bereich der GenoGyn Rheinland zur Verfügung gestellt.


Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland

Ausschuß Kürzungen/Regresse
- Ihr Partner für Sicherheit -


Patientenzeitschrift "apropos"

VIVENDI Neue Medien (Waldbröhl), Kooperationspartner der GenoGyn Rheinland, wird im Herbst dieses Jahres eine speziell für die Frauenärztliche Praxis konzipierte Patientenzeitschrift herausgeben.

Die Vorteile dieser zunächst als Printmedium hergestellten, später auch als Internetversion geplanten Patientenzeitschrift für die frauenärztliche Praxis sind:

Das Berufsbild eines erfolgreichen Frauenarztes ändert sich. Er ist als Partner für Gesundheit zunehmend Hauptansprechpartner für die moderne Frau, die eine hohe Bereitschaft und Eigeninitiative entwickelt, selbst Vorsorge zu treffen, und die in ihre Gesundheit investiert.

Die Patientenzeitschrift "apropos" wird ihr dabei helfen.


Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland

Ausschuß Presse/Medien
- Ihr Partner für Information -


Geschäftsführer des GenoGyn/GenoMed-Dachverbandes

Der GenoGyn/GenoMed-Dachverband e.V. hat inzwischen einen Geschäftsführer, und zwar

Herr Reinstaedtler war früher in leitenden Positionen bei der Pharmaindustrie tätig und möchte die guten Kontakte, die er dorthin hat, für die regionalen GenoGyn's und GenoMed's nutzen.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn/GenoMed-Dachverband e.V.

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