Schon lange, bevor die meisten Vertragsärzte auch nur im Traum daran dachten, daß irgendwann die KV'en entmachtet würden, daß irgendwann die niedergelassenen Fachärzte um ihre Existenz fürchten müßten, oder daß irgendwann ökonomischer Druck auf die Praxen die Behandlungsqualität bei den Patienten negativ beeinflussen könnte, da bereits gründete eine Handvoll niedergelassener Gynäkologen im Rheinland - als Ergänzung zur Kassenärztlichen Vereinigung und als Ergänzung zum Berufsverband - das Unternehmen "GenoGyn Rheinland e.G.". Das war damals visionär, und die Bedeutung, die diese Gründung eines Tages für der niedergelassenen Frauenärztinnen und Frauenärzte haben würde, wurde zunächst vielfach unterschätzt.
Heute ist die Zukunft zum Greifen nahe, und folglich sprießen ärztliche Genossenschaften nur noch so aus dem Boden, jedoch das mit teilweise unterschiedlicher Zielsetzung. An erster Stelle steht der wirtschaftliche Erfolg; an zweiter Stelle wird die Einflußnahme auf die Politik angegeben. Aber das, was GenoGyn Rheinland bereits von Anfang an postulierte, nämlich auf der Basis ökonomischer Sicherheit gleichzeitig die medizinische Qualität zu verbessern, das fehlt bei den neugegründeten Genossenschaften nahezu immer.
Das Denken in der Gesundheitspolitik aber geht inzwischen fast nur noch in diese eine Richtung, und somit erscheint es als sicher, daß künftig nur die Praxen über- und weiterleben werden, die sowohl wirtschaftlich erfolgreich arbeiten als auch einen hohen medizinischen Qualitätsstandard bieten.
Als erste Genossenschaft ist GenoGyn Rheinland noch einen Schritt weitergegangen und hat neben ihrem Angebot an hochkarätigen Fortbildungsveranstaltungen die mittlerweile 19 gynäkologisch-geburtshilflichen Qualitätszirkel im Rheinland "vernetzt". Das heißt: In der GenoGyn-Geschäftsstelle werden die Protokolle der QZ-Sitzungen gesammelt, ausgewertet und den anderen Qualitätszirkeln zur Verfügung gestellt. Ein wissenschaftlicher Beirat sorgt für Kontinuität und sichert die Qualität der Inhalte.
Doch damit nicht genug: In Kürze werden alle Qualitätszirkel, die bei GenoGyn akkreditiert sind und regelmäßig Sitzungen durchführen, das "GenoGyn-Qualitätssiegel" erhalten. Die Mitglieder dieser Qualitätszirkel können auf Wunsch ein "GenoGyn-Qualitätszertifikat" beantragen. Es reicht ja nicht immer aus, daß man weiß, daß man gut ist; man sollte es auch jederzeit dokumentieren können.
Wenn der Tag kommt, daß die Vergütung der ärztlichen Leistungen weitgehend qualitätsgebunden erfolgt, so sind die Mitglieder der Qualitätszirkel also gut vorbereitet. Die GenoGyn-Mitglieder, die noch keinem Qualitätszirkel angehören, fordert GenoGyn Rheinland deshalb und möglichst bald zu Neugründungen auf. Gerne will GenoGyn bei deren Organisation behilflich sein.
Und sollten eines Tages - außerhalb der KV - Verhandlungen mit den Krankenkassen geführt werden müssen, dann ist GenoGyn Rheinland mit ihren inzwischen 456 Mitgliedern ebenfalls gut vorbereitet. Denn neben wirtschaftlicher Stärke (Eigenkapital € 237.784,60) verfügt das Unternehmen "GenoGyn Rheinland e.G." auch über einen hohen Anspruch hinsichtlich der medizinischen Qualität ihrer Mitglieder.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland
Ausschuß Medizinische Fortbildung
- Ihr Partner für QualitÄt -
Der Bewertungsausschuß hat die Anmerkung hinter der Leistung nach der Nr. 4658 geändert: Ab dem 1. Juli 2003 ist die mykologische Untersuchung von Vaginalsekret nicht mehr nach Nr. 4658 sondern nur noch nach Nr. 3884 berechnungsfähig. Das heißt aber erstens, daß es bis zum 30.6.2003 möglich war, und zweitens, daß die in dieser Sache von den KV-Bezirksstellen vorgenommenen Umwandlungen bis dahin nicht rechtens gewesen sein konnten.
Im übrigen läßt GenoGyn Rheinland von ihrem Justitiar, Herrn RA Sichla, prüfen, ob die Änderung der Anmerkung mit diesem Inhalt nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt. Die Leistungslegende zur Nr. 4658 fordert lediglich "... und/oder unter Verwendung von zwei Nährmedien und/oder ..." und die Angabe des Untersuchungsmaterials. Wenn der Bewertungsausschuß von allen möglichen Untersuchungsmaterialien jetzt ein einziges Material, das Vaginalsekret, willkürlich ausschließt, dann wird die Erbringung dieser Leistung de facto einer ganzen Fachgruppe verweigert.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland
Ausschuß Honorarwesen EBM/GOÄ
- Ihr Partner für Effizienz -
Die nächsten Termine für das überaus erfolgreiche, von GenoGyn und der Firma SCHERING entwickelte Selbstzahlerleistungsprogramm GynLIFE stehen fest:
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessenten können sich ab sofort telefonisch
vormerken lassen (GenoGyn-Geschäftsstelle: 0221 / 94 05 05 390).
"Eine ausschließlich auf Kassenpatienten ausgerichtete gynäkologische
Praxis nährt nicht seinen Inhaber". Diesen Schluß zog einmal
mehr die Kölner Unternehmensberatung Frielingsdorf Consult in einem kürzlich
veröffentlichen Gutachten.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland
Ausschuß Betriebswirtschaft
- Ihr Partner für Erfolg -
Herr Kollege Dr. B. aus G. schrieb an GenoGyn Rheinland:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Eine Patientin legte mir heute ihren Knochendichtemessungsbefund vor, der in einer Apotheke anläßlich einer Sonderaktion dort erhoben wurde.
Interessanterweise wurde das Gerät von dem dort im Hause praktizierenden Gynäkologen zur Verfügung gestellt, von ihm ausgewertet und das Ergebnis von der Apotheke der Patientin per Post zugestellt.
Gleichzeitig erfolgte in der Apotheke per Sonderaktion eine Blutentnahme zur Hormonbestimmung (FSH/E2), wobei das Ergebnis - ohne Unterschrift des Arztes - ebenfalls per Post zugestellt wurde.
Ich wäre Ihnen für eine Stellungnahme dankbar.
Mit kollegialen Grüßen
Dr. B.
Stellungnahme:
Sehr geehrter Herr Kollege,
der "praktizierende Gynäkologe", von dem Sie schreiben, ist
unserer Ansicht nach eine arme Fritte
Denn:
GenoGyn Rheinland blickt in die Zukunft und ist die
Partnerschaft der Erfolgreichen!
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland