Pilotprojekt Kostenerstattung!
Die Politik will sie (noch) nicht wirklich, die Gesetzlichen Krankenkassen lehnen sie (verständlicherweise) ab, und für die Privaten Krankenversicherer ist sie (mangels überzeugender Konzepte) schlichtweg zu früh - die Kostenerstattung, die bekanntlich seit dem 1.1.2004 für alle GKV-Versicherten möglich ist, wird über kurz oder lang dennoch die allgemeine Versicherungsform werden. Davon sind - Europa verlangt es! - so gut wie alle Experten überzeugt.
Um die Kostenerstattung aber schon jetzt großflächig und problemlos in die Praxis einzuführen, dafür sind die "Rahmenbedingungen", so wie sie von der Politik per 1.1.2004 vorgegeben wurden, leider noch völlig ungeeignet. Die Reibungsverluste, die bei Patienten und Arztpraxen dabei auftreten würden, wären nicht akzeptabel. Einzelne Versuche, sie entweder mit oder ohne GKV-Ergänzungsversicherung in den Praxisalltag zu implementieren, gibt es zwar. Doch nahezu alle diesbezüglichen Bemühungen endeten bislang frustran.
Nach umfangreichen Recherchen favorisiert die Task force "Kostenerstattung" der GenoGyn Rheinland deshalb eine Option, die die derzeit gültigen gesetzlichen Hürden großräumig umfahren würde: Kostenerstattung + (GKV-)unabhängige Zusatzversicherung (ähnlich einer Krankenhauszusatzversicherung) = "Privatpatient"! Und das kompromißlos, und mit allem Drum und Dran.
Mit einigen ausgewählten Praxen, mit dem kompetenten Versicherungsbüro "claus & reh" und mit einem eigens dafür entwickelten Informationsmaterial wird GenoGyn Rheinland in den nächsten Wochen diesen Weg als Pilotprojekt testen. Als Zielgruppe werden etwa 10% der Patienten vermutet. Sobald die ersten Testergebnisse vorliegen, wird "GenoGyn aktuell" darüber berichten.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland
Ausschuß Honorarwesen EBM/GOÄ
- Ihr Partner für Effizienz -
Kooperation mit VergÖlst beendet!
Nachdem von einigen Mitgliedern verschiedentlich und berechtigt Unmut über die Preisgestaltung geäußert wurde, ist die Kooperation der GenoGyn Rheinland mit der Firma Vergölst GmbH Reifen + Autoservice inzwischen beendet worden.
Wir bitten unsere Mitglieder, im "Handbuch der GenoGyn Rheinland" (Abteilung "Einkaufspartner" ---> "Auto") die Firma Vergölst herauszunehmen.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland
Ausschuß Kooperation / Einkauf
- Ihr Partner für Wirtschaftlichkeit -
Auf der diesjährigen Ordentlichen Generalversammlung der GenoGyn Rheinland am 23.3.2004 konnte vom Vorstand auch für das Geschäftsjahr 2003 ein zufriedenstellendes Ergebnis vorgelegt werden. Das Eigenkapital betrug am Jahresende 242.890,-- €.
Bei der Wahl des Aufsichtsrates wurden die bisherigen Mitglieder einstimmig wiedergewählt:
Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Dr. B. Stölzle, sein Stellvertreter Dr. H.-J. Fröhlich.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland
Ausschuß Presse/Medien
- Ihr Partner für Information -
Krankenkasse macht mobil gegen HRT-Anwenderinnen!
In einer bislang einzigartigen Briefaktion werden seit geraumer Zeit HRT-Anwenderinnen von der Krankenkasse Deutsche BKK dazu aufgefordert, das "Gespräch mit ihrem Arzt / Ihrer Ärztin zu suchen", um die Risiken der Hormonersatztherapie zu besprechen. Dabei wird ausführlich auf "Neuere Studien" (im März 2004!) und auf eine Presseerklärung des BfArm vom 5.12.2003 verwiesen.
Jede Frauenärztin und jeder Frauenarzt hat dagegen, und davon kann man sicher ausgehen, sich längst eine Meinung über die aktuelle HRT-Situation bilden können und die Patientinnen entsprechend beraten. Man kann dafür sein, und man kann auch dagegen sein, beides aus guten Gründen. Das aber, was seitens der Krankenkasse Deutsche BKK - unter dem Deckmantel vorgeblich neuer Sachinformationen und unter dem Vorwand einer besonderen Fürsorgepflicht - mit dieser Aktion bezweckt werden soll, ist allzu offensichtlich und greift darüber hinaus in geradezu unverantwortlicher Weise direkt und unmittelbar in die Patienten-Arzt-Beziehung ein.
Es wird der behandelnde Arzt / die Ärztin nicht nur als offenkundig unwissend und unqualifiziert dargestellt, sondern es werden in den BKK-Briefen die HRT-Risiken so ausführlich und einseitig zitiert, daß eigentlich nur noch das sofortige Absetzen des ärztlich verordneten Präparates seitens der Patientin als sinnvoll erscheint. Durch die Unterzeichnung des Briefes von einem Apotheker wird zusätzlich der Eindruck besonderer medizinischer Kompetenz erweckt, was nicht nur eine grobfahrlässige Einmischung in die ärztliche Therapiefreiheit ist, sondern auch Fragen nach der berufsrechtlichen Zulässigkeit erzwingt. Insgesamt wird in geradezu skandalöser Weise Mißtrauen geschürt und jede HRT-Anwenderin zutiefst verunsichert.
Wenn die Krankenkasse Deutsche BKK ihren Versicherten aus Kostengründen die HRT-Präparate nicht mehr bezahlen will, dann sollte sie das offen und ehrlich sagen. Damit könnten die Frauen leben: Sie könnten zukünftig ihre Entscheidung ohne Psychoeingriffe seitens der geldgebenden Krankenkasse und nur noch nach entsprechender Beratung durch Mediziner treffen. Aber mit Methoden, die trotz verantwortungsbewußter, fachärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung und regelmäßiger, fachärztlicher Kontrolluntersuchungen nur darauf aus sind, durch ein Klima der Angst Kostendämpfung zu bewirken, damit wird den Frauen, die behandlungsbedürftig sind, allerdings ein schlechter Dienst erwiesen.
GenoGyn Rheinland lehnt die Aktion der Krankenkasse Deutsche BKK hinsichtlich Inhalt und Methode mit Nachdruck ab und fordert nicht nur ihre 475 Mitglieder, sondern alle Frauenärztinnen und Frauenärzte dazu auf, den von dieser Briefaktion betroffenen Frauen die wahren Hintergründe zu erklären und ihnen ggf. einen Kassenwechsel zu empfehlen.
Wegen der Zusammenführung von individuellen Verordnungsinhalten mit persönlichen Patientendaten wird GenoGyn Rheinland zudem prüfen lassen, ob nicht datenschutzrechtliche Vorgaben mißachtet worden sind.
Außerdem wird an noch einmal an den Beitrag der Frauenärztin Frau
Dr. B. Fervers-Schorre vom 17.12.2003 erinnert ("Die Autonomie der Frau
... und die öffentliche Indoktrination!"), der bereits in
GenoGyn
aktuell - Februar 2004 veröffentlicht wurde, und der sich durchaus
zur Weitergabe an verunsicherte Patientinnen eignet:
Kurz vor Redaktionsschluß erhielt GenoGyn die Faxkopie eines Patientenanschreibens ähnlichen Inhaltes der Gmünder Ersatzkasse GEK ("Mit uns geht's Ihnen gut."). Der GEK-Vorstandsvorsitzende D. Hebel empfiehlt darin der HRT-Versicherten - im Gegensatz zur Deutschen BKK - allerdings nicht die Rücksprache mit ihrer behandelnden Frauenärztin oder ihrem behandelnden Frauenarzt, sondern die Lektüre eines Faltblattes der "Frauenärztin Prof. Dr. Martina Dören von der Berliner Charité" und außerdem:
"Sollten Sie zu Hormonen in den Wechseljahren Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an den freundlichen und kompetenten GEK-Teledoktor unter 01801 / 43 50 00."
Ach, wie einfach können manchmal Problem und Sprache sein. Hier die Frau Professorin und da das Patientendumm'chen, und dazwischen der Teledoktor, der alles erklären kann ... eine Zumutung! Aber vielleicht, wenn wir uns schon auf dem Niveau eines "Teledoktors" bewegen, vielleicht kann der Teledoktor auch uns Fachärzten noch 'was Neues zur HRT mitteilen, oder? Rufen Sie ihn einfach mal an! Laut Testanruf wird sich eine freundliche und kompetente Allgemeinmedizinerin melden, die - so gibt die Frau Kollegin gerne zu - von der Endokrinologie jedoch null Ahnung hat. Aber dafür vermag sie alle einschlägigen Sprüche der Frau Professorin zu zitieren. Daß Frau Dören eine Stiftungsprofessur eines pharmazeutischen HRT-Konkurrenzunternehmens innehat, das war ihr freilich neu.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland
Ausschuß Presse/Medien
- Ihr Partner für Information -
Handbuch der GenoGyn Rheinland!
Dr.H.-P. V. aus B. schrieb am 9.3.2004:
"Sehr geehrte Damen und Herren,
ein riesiges Lob für das tolle Nachschlagewerk!
Ich kann nur bestätigen, daß die Einkaufspartner der GenoGyn Rheinland zuverlässig und extrem günstig sind. Über die Jahre haben wir das bei Citröen, PCV Systemhaus, Sonoring Deutschland, ganz besonders angenehm und prompt bei "claus & reh"-Versicherungen, bei Tietze & Pozo sowieso, und und und erfahren können.
Herzlichen Glückwunsch - und weiter so!
P.S. Ich hätte evtl. Kontakte zu einem Weinhandel anzubieten, das kollidiert aber wohl mit den Interessen des schon vorhandenen Weinkontors, oder?
Mit freundlichem Gruß und einem Dankeschön für schon viel gespartes Geld."
Denken Sie immer daran:
GenoGyn Rheinland blickt in die Zukunft und ist die
Partnerschaft der Erfolgreichen!
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland