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Mai 2005

[Klinghammer war in Berlin] - [INFOSKOP für die Praxis] - [Neue Mitglieder] - [EBM 2000plus - Blitzumfrage] - [OVH-Verordnung nach WHO-Richtlinien] - [Hilfsprojekt WEITER SEHEN]

Klinghammer war in Berlin!

Selbstverständlich war auf dem "1. Ärztetag von unten" am 9. April 2005 auch die GenoGyn Rheinland vertreten. Vorstandsmitglied Dr. Jürgen Klinghammer war für uns in Berlin und brachte von dort hoffnungsvolle Kunde mit:

Die Basis sammelt sich und kündigt Widerstand an!

Ob in Vergütungsfragen, in Sachen Bürokratie und EBM 2000plus, ob bei der Gesundheitskarte, bei der Berurteilung der Berufsfreiheit und bei vielen anderen Streitpunkten - die Basis will sich endlich wehren und gegen das GKV-System Front machen.

Neben mehreren ausgewiesenen Experten meldeten sich auch drei KV-Vorsitzende zu Wort und ließen kaum ein gutes Haar an den derzeitigen Verhältnissen. "KV steht für Konkursverwaltung", so zum Beispiel der knappe Kommentar des Chefs der KV Mecklenburg-Vorpommern, Dr. W. Eckert.

Das Resümee unseres Vertreters Dr. J. Klinghammer vom "1. Ärztetag von unten" geht weiter und ist zugleich ein Appell an alle Niedergelassenen:

"Die Erkenntnisebene in allen Facharztgruppen ist gegeben. Die Lawine fängt immer klein an - wie schnell und wie groß sie wird, liegt jetzt an uns niedergelassenen Ärzten. Jeder von uns muß soviele Kolleginnen und Kollegen wie möglich informieren und aktivieren, damit wir von der Basis aus dieses System mit breiter Mehrheit in Frage stellen können!"


INFOSKOP für die Praxis!

In Kooperation mit der EduProductions GbR ist Dipl.-Volkswirt Edwin Steiniger neuer Kooperationspartner der GenoGyn Rheinland. EduProductions GbR bietet für die Praxis das Informationssystem INFOSKOP an, das die Patienten in ansprechender Weise und computergesteuert über das medizinische Leistungsangebot und über die Wahlleistungen der Praxis informiert.

INFOSKOP besteht aus mehreren Bausteinen, die individuelle und flexible Lösungen für jede Praxis ermöglichen. Es kann eingesetzt werden im Empfangsbereich, im Wartezimmer und im Behandlungsraum. INFOSKOP ist ein außerordentlich professionelles Kommunikations- und Informationssystem, das man sich zumindest einmal anschauen sollte.

GenoGyn-Mitglieder erhalten natürlich Sonderkonditionen.

INFOSKOP


Neue Mitglieder!

Als neue GenoGyn Rheinland-Mitglieder begrüßen wir:

  1. Frau J. Kohns, Andernach
  2. Frau B.M. Kruczek, Andernach
  3. Frau H. Stobbe, Köln
  4. Dr. G. Bubeck, Moers

EBM 2000plus - Blitzumfrage!

Seit vier Wochen rechnet Arzt-Deutschland die Leistungen nach dem EBM 2000plus ab. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

  1. Ich empfinde das Versprechen der KBV, der EBM 2000plus sei "einfacher, gerechter, transparenter" (Zitat) als blanken Zynismus.
    ja nein

  2. Ich bin empört über die Aussage der KBV, daß ich ab dem 1.4.2005 wissen müßte, "was die Leistung wert" (Zitat) ist.
    ja nein

  3. Ich bin überzeugt davon, daß der EBM 2005plus von Bürokraten ohne Praxiserfahrung gemacht wurde.
    ja nein

  4. Ich ärgere mich ständig über die fehleranfällige und zeitaufwendige Fünfstelligkeit der Gebühren-Nummern.
    ja nein

  5. Ich verstehe die Abrechnungslogik vieler Leistungen nicht.
    ja nein

  6. Ich kann die Plausibilitätszeiten vieler Leistungen nicht nachvollziehen.
    ja nein

  7. Ich halte die Bericht- und Kopie-Pflicht vieler Leistungen für unsinnig.
    ja nein

  8. Ich finde den EBM 2000plus der KBV alles in allem als eine Zumutung.
    ja nein

  9. Ich unterstütze die GenoGyn Rheinland in ihrem Bemühen, gegen die überbordende Bürokratisierung und Reglementierung durch KV und KBV vorzugehen!
    ja nein

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!


OVH-Verordnung nach WHO-Richtlinien!

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) reichen für die Verordnung von östrogenhaltigen Ovulationshemmern Warnungen auf dem Beipackzettel nicht aus. Bei einer Raucherin über 30 Jahren ist deshalb eine ausführliche und gesonderte Aufklärung mit entsprechender Dokumentation zwingend erforderlich. Oder aber man empfiehlt einer solchen Patientin direkt eine bei diesen Risikofaktoren günstigere Minipille.

www.who.org


Hilfsprojekt WEITER SEHEN!

Inzwischen gibt es erste Ergebnisse, und die Zwischenbilanz ist durchweg erfreulich:

Neben Barspenden in Höhe von 1.080,00 € spendeten Gynäkologinnen und Gynäkologen für das "St. Anthony's Hospital" in der Voltaregion (Ghana - Westafrika) unter anderem ein Ultraschallgerät, ein CTG-Gerät, einen Sterilisator, ein Mikroskop, zwei Untersuchungsstühle, vier Untersuchungsliegen, mehrere Amnioskope und zahlreiche Hegarstifte.

Alle diese im "St. Anthony's Hospital" so dringend benötigten Geräte und Gegenstände sind bereits im Container verpackt und warten auf die Verschiffung nach Ghana, was in Kürze geschehen soll.

GenoGyn Rheinland erneuert an dieser Stelle ihren Spendenaufruf und lädt alle niedergelassenen Frauenärztinnen und Frauenärzte ein zu einem Besuch der Seite:

Weiter Sehen!


Denken Sie immer daran:

GenoGyn Rheinland blickt in die Zukunft und ist die
Partnerschaft der Erfolgreichen!

Mit freundlichen kollegialen Grüßen
GenoGyn Rheinland

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